Arbeitsfähig mit Cannabis als Medikament? [Gelöst]

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Ein neuer Kollege von mir hat starkes Tourette, er bekommt medizinisches Cannabis verschrieben. Mehrmals täglich inhaliert er das mit einem speziellen Gerät, der Chef hat dies natürlich genehmigt. Aber ist er damit wirklich arbeitsfähig? Und gibt es da nicht extreme Nebenwirkungen? Das ist doch eine Rauschdroge? Ich habe auch das Gefühl, dass er etwas langsam arbeitet, traue mich aber nicht das anzusprechen.
Was denkt ihr dazu? Soll ich das einfach auf sich beruhen lassen? Oder soll ich doch etwas sagen?
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- Geändert von SilkeCCM am 24.07.2018 02:03
2
Danke
Du hast das Gefühl, dass er langsam arbeitet? Kann das auch daran liegen, dass du das vermutest oder vermuten willst? Ich will dir da nichts unterstellen, aber wenn man ein gewisses Bild von etwas hat, dann blidet sich die Meinung auch schnell dementsprechend. Vielleicht macht es Sinn, dass du dich erst einmal ausgiebig informierst, bevor du dich einmischt?

Zum Thema Cannabis als Medizin könntest du beispielsweise im Internet eine ganze Menge finden. Auch zum Thema Tourette, das oft mit medizinischem Cannabis behandelt wird.

Cannabis kann bei jemandem der Tourette hat, völlig anders wirken, als bei jemandem der "gesund" ist. Ich will dir das mal am Beispiel Ritalin verdeutlichen. Wenn jemand der ADS hat Ritalin nimmt, funktioniert sein gehirn und seine Konzentrationsleistung sozusagen "normal", jemand "gesundes" der Ritalin nimmt wird sich wiederum überdurchschnittlich gut konzentrieren können oder sogar aufgedreht und überfokussiert sein. So verhält es sich auch mit Cannabis. Als Medizin kann dieses nicht mit der Rauschdroge verglichen werden, da medizinisches Cannabis speziell gezüchtet wird, mit besonderen Wirkstoffgehältern, zum Beispiel Variationen der Hauptwirkstoffe THC und CBD.

Zwar könnte ein Effekt sein, dass er etwas ruhiger ist, das muss aber gar nicht zwangsläufig sein, es kommt auf die Dosierung und den Wirkstoffgehalt an, natürlich auch auf andere Faktoren und Vorbedingungen.

Danke grillplatzboy 2

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- 28. März 2018 um 14:15
0
Danke
Hallo.

es gibt bisher kaum aussagekräftige Studien zu dem Thema. Möglicherweise besteht ein Zusammenhang zwischen der Arbeitsgeschwindigkeit und dem Medikament. Wie "extrem" die Nebenwirkung sind, wird natürlich durch die Dosis bestimmt.
Was würdest du damit bezwecken, wenn du was sagst? Das Medikament wird er schwerlich absetzen können ...
Antwort von Noferia kommentieren