Hilfe für Oma mit Alzheimer

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Hallo,
ich bin gerade am Ende mit meinen Nerven. Ich habe schon seit Tagen nicht geschlafen, denn meine Oma ist krank und ich sorge mich um sie. Sie hat Alzheimer. Ich kümmere mich um sie und betreue sie so gut ich kann. Ich hatte einige Wochen Urlaub und jetzt fange ich an wieder zu arbeiten. Was kann ich machen, so dass es meiner Oma gut geht? Hat einer von euch eine gute Idee für mich?
LG
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5 Antworten

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Überprüft von Silke Grasreiner am 20. Juni 2019
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Danke
Guten Abend,

ich würde Ihnen empfehlen, schnellstmöglich eine Sozialberatung in Anspruch nehmen, um auszuloten, welche Unterstützung für Ihre Oma und für Sie möglich ist. Hier muss zum Beispiel geklärt werden, ob Ihre Oma eine Pflegestufe bekommt (z.B. damit ein Pflegedienst regelmäßig ins Haus kommt) und ob Anspruch auf sonstige Hilfeleistungen und/oder Hilfsmittel besteht. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Hausarzt. Sie können sich auch schon einmal bei Beratungsstellen informieren, z.B. bei Wegweiser Demenz oder bei den örtlichen Beratungsstellen bei Ihnen vor Ort.

Alles Gute

T. Blattmann
Dr. Theresia Blattmann

Medizinische Koordinatorin CCM Gesundheit

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Danke
Das ist natürlich alles andere als gut. Ich meine, irgendwo musst du auch an dich denken.

Ich persönlich habe auch eine schwere Zeit hinter mir, nicht gerade einfach durchzustehen, aber irgendwie schafft man es trotzdem.

Bei mir ist es so, dass ich meine natürlichen Mittel habe, Kräuter und Öle, und mir dann meine Tees mische :) Bin auch in Therapie, dass empfehle ich dir auch.
Antwort von seudon kommentieren
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Danke
Hi,
ich kann dir nur aus einer ähnlichen Erfahrung Folgendes sagen: Man muss sich im Leben sehr anstrengen, um Ziele zu erreichen. So ist es auch mit der Krankheit, man weiß nie, wann man krank wird. Du hast dich um deine Oma so gut du kannst gekümmert. Jetzt ist die Zeit gekommen, dass du dich um dein eigenes Leben kümmern musst. Es wäre gut, wenn du jemanden engagieren könntest, der deine Oma betreut. Es wäre aber noch besser, wenn sie auch zu Hause bleiben würde. Engagiere jemanden, der sich zu Hause um sie kümmert. Mein Schwager hat so eine Pflegekraft engagiert, die sich um seine Eltern zu Hause kümmert, und alles funktioniert gut. Das Wichtigste ist, seine Eltern sind zufrieden und fühlen sich wohl.
Gruß
eextremee
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Hi,
also jeder hat mal so eine Zeit im Leben, wo es sicherlich schwer ist, aber damit müssen wir halt leben. Wir bekamen neulich ein neues Mitglied in der Familie, eine süße kleine Tochter, die leider abends nicht schlafen möchte.
Meine Frau ist am Ende ihrer Kräfte und kann nicht mehr aufstehen, um sie zu stillen. Deshalb besorgte ich ihr eine Milchpumpe, damit sie Milch ins Fläschchen abpumpen kann, so das ich es der Kleinen gebe.

Zum Glück funktioniert es auch :)

Es wird schon!
Schöne Grüße
Antwort von ToddH kommentieren
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Danke
Hallo Markcz,

das tut mir sehr leid. Am besten wäre es, wenn du eine Pflegeberatung in Anspruch nimmst. Dort kannst du dich über folgende Themen beraten lassen:

- Pflegeeinstufung
- MDK-Pflegegutachten: Analyse, Erstellung
- Pflegetagebuch
- Beantragen von Pflege
- Beratung zu Leistungen der Pflege- und Krankenversicherung
- Finanzielle Ansprüche
- Pflegeberatung
- Fragen bei ambulanter, außerklinischer, Tages- und Nachtpflege

Im Internet bekommst du noch mehr Informationen, die dir weiterhelfen.
Antwort von Steffinski kommentieren
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Danke
Ich schließe mich der Meinung von Dr. Blattmann an.

Meiner Oma ging es aufgrund ihrer Krebserkrankung zunehmend schlechter. Während einer ihrer stationären Chemotherapien sprach ihr Arzt mit meiner Mutter und mir. Er legte uns nahe, eine Pflegestufe zu beantragen, da sie sich bald nicht mehr allein in ihrem Haus versorgen könne.
Eine nette Frau der Beratungsstelle informierte uns umgehend und half uns mit den Anträgen. Nach einigen weiteren Gesprächen mit dem Arzt, der Beraterin und natürlich meiner Oma wurde klar, dass eine 24-Stunden-Pflege daheim am sinnvollsten für sie ist. Meine Mutter und ich sind beide berufstätig und konnten uns nicht auf Dauer um sie kümmern.
Wir haben uns für polnische Pflegekräfte entschieden. Da meine Oma selbst aus Osteuropa stammt, freute sie sich über die Gesellschaft und die beiden verstanden sich gut. Die Pflegekraft, ihr Name ist Svenia, lebte mit meiner Oma unter einem Dach und sorgt mit kontinuierlicher Unterstützung dafür, dass sie sich ihre Mobilität und Unabhängigkeit bewahren konnte, soweit es ging.

Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute.
Liebe Grüße
Antwort von Gesund kommentieren