Am Ende mit den Nerven

Markcz 5 Beiträge Sonntag November 12, 2017Mitglied seit: März 25, 2018 Zuletzt online: - 28. Dezember 2017 um 17:45 - Letzte Antwort: Gesund 15 Beiträge Montag Januar 22, 2018Mitglied seit: Februar 26, 2018 Zuletzt online:
- 30. Januar 2018 um 08:46
Hallo,
ich bin gerade am Ende mit meinen Nerven. Ich habe schon seit Tagen nicht geschlafen, denn meine Oma ist krank und ich sorge um sie. Sie hat Alzheimer. Ich kümmere mich um sie und betreue sie so gut ich kann…Ich hatte einige Wochen Urlaub und jetzt fange ich an wieder zu arbeiten. Was kann ich machen, so dass es meiner Oma gut geht? Hat einer von euch eine gute Idee für mich?
LG
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Dr. Blattmann 182 Beiträge Donnerstag Januar 20, 2011Mitglied seit:ModeratorStatus Januar 2, 2018 Zuletzt online: - 1. Januar 2018 um 22:25
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Guten Abend,

Ich würde Ihnen empfehlen, schnellstmöglich eine Sozial-Beratung in Anspruch nehmen, um auszuloten, welche Unterstützung für Ihre Oma und für Sie möglich ist. Hier muss zum Beispiel geklärt werden, ob Ihre Oma eine Pflegestufe bekommt (z.B. damit ein Pflegedienst regelmäßig ins Haus kommt etc.) und ob Anspruch auf sonstige Hilfeleistungen und/oder Hilfsmittel bestehen. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Hausarzt. Sie können sich auch schon einmal bei Beratungsstellen informieren, z.B. bei Wegweiser Demenz oder bei den örtliche Beratungsstellen bei Ihnen vor Ort.

Alles Gute

T. Blattmann
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seudon 187 Beiträge Dienstag Juni 10, 2014Mitglied seit: März 20, 2018 Zuletzt online: - 5. Januar 2018 um 23:55
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Das ist natürlich alles andere als gut..ich meine irgendwo musst du auch an dich denken.
Ich persönlich habe auch eine schwere Zeit hinter mir..nicht gerade einfach durchzustehen aber irgendwie schafft man es trotzdem.

Bei mir ist es so, dass ich meine natürlichen Mittel habe. Bestelle meistens Kräuter und Öle bei https://www.gutshaus-boeken.de/ und mische mir dann meine Tees :)

Bin auch in Therapie, dass empfehle ich dir auch.
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ToddH 7 Beiträge Sonntag August 13, 2017Mitglied seit: Januar 7, 2018 Zuletzt online: - Geändert von ToddH am 7.01.2018 23:15
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Hi,
ich kann dir nur aus einer ähnlichen Erfahrung folgendes sagen. Man muss sich im Leben sehr anstrengen, um Ziele zu erreichen. So ist es auch mit der Krankheit, man weiß nie, wann man krank wird. Du hast dich um deine Oma so gut du kannst, gekümmert, jetzt ist die Zeit gekommen, dass du dich um dein eigenes Leben kümmern musst. Es wäre gut, wenn du jemanden engagieren könntest, der deine Oma betreut. Es wäre aber noch besser, wenn sie auch zu Hause bleiben würde. Engagiere jemanden, der sich zu Hause um sie kümmert. Mein Schwager hat so eine Pflegekraft engagiert, die sich um seine Eltern zu Hause kümmert und alles funktioniert gut. Das Wichtigste ist, seine Eltern sind zufrieden und fühlen sich wohl. Du kannst dich im Netz erkundigen und zwar unter https://www.pflegezuhause.info/24h-stunden-pflege-zu-hause/
Gruß
eextremee 95 Beiträge Donnerstag Juli 25, 2013Mitglied seit: März 14, 2018 Zuletzt online: - 8. Januar 2018 um 17:56
Hi,
also jeder hat mal so eine Zeit im Leben, wo es sicherlich schwer ist, aber damit müssen wir halt leben. Wir bekamen neulich ein neues Mitglied in der Familie, eine süße kleine Tochter, die leider Abends nicht schlafen möchte.
Meine Frau ist am Ende ihrer Kräfte, und kann nicht mehr aufstehen um sie zu stillen. Deshalb besorgte ich ihr eine Milchpumpe, damit sie welches ins Fläschchen abpumpen kann, so das ich es der kleinen gebe.

Zum Glück funktioniert es auch :) Gott sei Dank, un dank den Leuten die diese Webseite hier https://www.ardo.de/milchpumpen.html eingerichtet haben.

Es wird schon!
Schöne Grüße.
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Steffinski 113 Beiträge Mittwoch Juli 22, 2015Mitglied seit: April 26, 2018 Zuletzt online: - 11. Januar 2018 um 09:52
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Hallo Markcz,

Das tut mir sehr leid.

Am besten wäre es wenn du eine Pflegeberatung in Anspruch nimmst.

Dort kannst du dich über folgende Themen beraten lassen:

- Pflegeeinstufung
- MDK Pflegegutachten: Analyse, Erstellung
- Pflegetagebuch
- Beantragen von Pflege
- Beratung zu Leistungen der Pflege- und Krankenversicherung
- finanzielle Ansprüche
- Pflegeberatung
- Fragen bei ambulanter, außerklinischen, Tages- und Nachtpflege


Du kannst dich gerne mal auf dieser Webseite umsehen:

http://drking-pflege.de/pflegeberatung-muenchen.html

Dort bekommst du noch mehr Informationen, die dir weiterhelfen.
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Gesund 15 Beiträge Montag Januar 22, 2018Mitglied seit: Februar 26, 2018 Zuletzt online: - 30. Januar 2018 um 08:46
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"Ich würde Ihnen empfehlen, schnellstmöglich eine Sozial-Beratung in Anspruch nehmen, um auszuloten, welche Unterstützung für Ihre Oma und für Sie möglich ist. Hier muss zum Beispiel geklärt werden, ob Ihre Oma eine Pflegestufe bekommt (z.B. damit ein Pflegedienst regelmäßig ins Haus kommt etc.) und ob Anspruch auf sonstige Hilfeleistungen und/oder Hilfsmittel bestehen. Sprechen Sie am besten mit Ihrem Hausarzt."

Ich schließe mich dieser Meinung an.

Meiner Oma ging es aufgrund ihrer Krebserkrankung zunehmend schlechter. Während einer ihrer stationären Chemotherapien sprach ihr Arzt mit meiner Mutter und mir. Er legte uns nahe eine Pflegestufe zu beantragen, da sie sich bald nicht mehr allein in ihrem Haus versorgen könne.
Eine nette Frau der Beratungsstelle informierte uns umgehend und half uns mit den Anträgen.
Nach einigen weitern Gesprächen mit dem Arzt, der Beraterin und natürlich meiner Oma, wurde klar, dass eine 24-Pflege daheim am sinnvollsten für sie ist. Meine Mutter und ich sind beide berufstätig und konnten uns nicht auf Dauer um sie kümmern.
Wir haben uns für Polnische Pflegekräfte ( ich glaube uns wurde diese Vermittlung empfohlen http://www.brinkmann-pflegevermittlung.de/ )entschieden. Da meine Oma selbst aus Osteuropa stammt, freute sie sich über die Gesellschaft und die beiden verstanden sich gut. Die Pflegekraft, ihr Name ist Svenia, lebte mit meiner Oma unter einem Dach und sorgt mit kontinuierlicher Unterstützung dafür, dass sie sich ihre Mobilität und Unabhängigkeit bewahren können, soweit es ging.

Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute.
Liebe Grüße
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