Nicht depressiv, aber erschöpft

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Hallo,

seit einiger Zeit geht es mir nicht so gut. Ich fühle mich abgeschlagen, schlafe schlecht und habe Magenschmerzen. Ich sorge mich dauernd. Ich hab keine Energie für Ausgehen und auch keine Lust, noch abends was zu machen. Am liebsten will ich nach der Arbeit einfach in mein Bett und allein sein und niemanden sehen. und am nächsten Tag muss ich zur Arbeit, bei der es auch nicht gerade schön ist. Alles derselbe Trott. Leben kann man das nicht nennen.

Ich weiß, dass das eigentlich Symptome für eine Depression sind, allerdings würde ich nicht sagen, dass ich depressiv bin. Ich bin einfach durchgängig erschöpft.

Ist das dann schon ein Burnout? Ich kann es irgendwie nicht sagen.

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3 Antworten

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Überprüft von Silke Grasreiner am 10. August 2018
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Danke
Ich würde da gerne das Stichwort "Psychohygiene" fallen lassen. Wenn man vom Alltag ermattet ist und keine Lust hat auf das eigene Leben, kann das eine leichte Depression sein.

Wichtig ist, dass du das jetzt schon erkannt hast. Ist übrigens auch nicht so unüblich - ein Burn-out muss das noch nicht unbedingt sein. Hast du auch eine körperliche Unruhe, gegen die du angehen müsstest? Dann solltest du vielleicht etwas Neues in deinen Alltag integrieren. Ein neues Hobby, ein neuer Sport.

Oder im schlimmsten Fall ein neuer Job. Weil du das gerad geschrieben hast, kommt es mir so vor, als würde dich der nämlich nicht mehr so fordern. Dagegen kannst du ja vielleicht was machen, wenn du das willst.

Aber ich kenne das. Ist leichter gesagt als getan, dass man einen Job findet, der auch wirklich was mit einem zu tun hat. Da solltest du dich vielleicht fragen, was du im Leben willst - was wolltest du als Kind - willst du finanzielle Sicherheit... alle solche Sachen. Gib dir da Zeit und nimm dir Zeit für die Beantwortung der Fragen. Das könnte ja ein nächstes Projekt für abends sein. :)

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Antwort von Macher86 kommentieren
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Danke
Lieben Gruß an dich.

Das hört sich ja wirklich nicht so gut an. Ich selber habe auch eine schwere Phase hinter mir und wusste erstmal nicht, was ich mit mir anfangen soll.

Habe mich aber dann etwas mehr auf mich konzentriert und auch mit Esoterik beschäftigt und auch Meditation gemacht.

Man sollte in so einer Lage einfach total entspannt sein und sich auf sich konzentrieren.
Antwort von FimmelP kommentieren
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Danke
Wie lange fühlst du dich denn schon so schlecht? Dass man mal so eine Phase hat, ist normal, aber wenn dieser Zustand über viele Wochen und Monate anhält, sollte man das auf jeden Fall sehr ernst nehmen und vielleicht auch die Hilfe eines Psychologen in Anspruch nehmen.

In der Zwischenzeit solltest du versuchen, den Ursachen für deine Niedergeschlagenheit auf den Grund zu gehen. Was stört dich in deinem Leben und was kannst du daran ändern? Gibt es Ziele und Träume, die verwirklicht werden wollen und die bisher zu kurz gekommen sind? Manchmal können schon kleine Veränderungen viel bewirken.

Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit.
Antwort von Steffinski kommentieren