Schnarchprobleme

Luporelli 56 Beiträge Montag Juli 18, 2016Mitglied seit: Juni 28, 2018 Zuletzt online: - 3. Februar 2017 um 12:00 - Letzte Antwort: arcticrocodile 84 Beiträge Dienstag September 20, 2016Mitglied seit: Juli 10, 2018 Zuletzt online:
- 6. Februar 2017 um 15:01
Hey,
mein Schwager ist neulich bei mir zu Besuch gewesen und hat mich echt fertig gemacht. 3 Tage lang musste ich mir das Gesäge anhören. Furchtbar!
Ich frage mich was man dagegen machen kann. Immerhin kann das ja nicht gesund sein!
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2 Antworten

Dr. Blattmann 182 Beiträge Donnerstag Januar 20, 2011Mitglied seit:ModeratorStatus Januar 2, 2018 Zuletzt online: - 3. Februar 2017 um 21:00
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Danke
Guten Tag,

Schnarchen kann ein Anzeichen für ein so genanntes obstruktives Schlafapnoe-Syndrom sein. Beim Schlafapnoe-Syndrom (kurz: SAS) leiden Betroffene unter nächtlichen wiederkehrenden Atemstillständen. Die Atemstillstände führen zu einer verringerten Sauerstoffkonzentration im Blut. Dieser Zustand versetzt den Körper in eine Art Alarmbereitschaft, die zu einer Aufweckreaktion führen können. Allerdings führen die meisten Aufweckreaktionen nicht zum bewussten Aufwachen der Betroffenen. Der Körper gerät also nächtlich immer wieder unter erheblichen Stress, ohne dass dies bemerkt wird. Die häufigste Form des Schlafapnoe-Syndroms entsteht durch eine starke Entspannung der Muskulatur um die oberen Atemwege in der Nacht (deshalb das Schnarchen). Durch die Entspannung fällt der obere Teil der Luftröhre zusammen, es kommt zu einer zeitweiligen Verlegung der Atemwege. Deshalb sollte Schnarchen im Schlaflabor abgeklärt werden. Ihr Hausarzt kann eine entsprechende Überweisung dorthin ausstellen.

Alles Gute

T. Blattmann
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arcticrocodile 84 Beiträge Dienstag September 20, 2016Mitglied seit: Juli 10, 2018 Zuletzt online: - 6. Februar 2017 um 15:01
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Danke
Hallo,
manchmal kann es ja noch zu den "niedlichen" Macken gezählt werden, wenn man gelegentlich schnarcht. Aber ich schätze mal dass dein Schwager wirklich richtig laut war. Das ist dann nicht mehr normal.

Du solltest ihm definitiv raten zum Arzt zu gehen. Vielleicht ist ihm gar nicht richtig bewusst wie schwerwiegend das Problem ist?

Ich weiß aus meinem Bekanntenkreis, dass oft auch schon einfache Dinge, wie eine Beißschiene helfen können!

Laut http://zahnmedizin-bonn-petersen.de/protrusionsschiene kann es auch schon helfen die Position des Kiefers zu ändern.

Von der vorher geschilderten schlimmen Form muss er ja gar nicht unbedingt betroffen sein.

Viel Erfolg!
Antwort von arcticrocodile kommentieren