Oma kann nicht mehr allein: Ins Heim?

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Hanni9119
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Hey ihr,

letztes Wochenende war es so weit: Meine Oma ist die Treppe runtergefallen. Das Problem dabei sind nicht ihre blauen Flecken, sondern dass sie nachts mal wieder ziellos durchs Treppenhaus geirrt ist.

Mittlerweile muss meine Mutter 3x täglich hin, um zu prüfen, ob alles ok ist. Jeden Tag musste sie damit rechnen, dass die Heizkörper nachts in der ganzen Wohnung auf max. sind, die Schränke ausgeräumt sind oder die Herdplatte als Heizung benutzt wird. Das ist einfach kein Zustand mehr. Wir überlegen nun, ob ein Heim das Richtige wäre.

Was sollen wir tun? Wie lange kann man sich um alte Menschen kümmern, ohne selber darunter zu leiden?

LG

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Donnerstag Juli 14, 2016
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Hallo Larsinator,

ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es dir/euch geht. In meiner Familie hatten wir im Grunde dieselbe Situation bei meiner Oma. Es fing damit an, dass sie unser Haus nicht mehr gefunden hat und sich an viele Dinge nicht mehr erinnern konnte. Mittlerweile ist sie in einem Seniorenheim, nachdem sie in der Kurzzeitpflege war.

Entgegen dem schlechten Ruf solcher Heime wird sich dort wirklich gut um die älteren Leutchen gekümmert. Als Privatperson könnte man das niemals leisten, zumal ja auch einfach die Qualifizierung fehlt.

Eine Pflegerin meinte mal zu mir, es muss immer erst was passieren (ein Sturz etc.), damit man diesen Schritt geht. Gerade die ältere Generation hat mit diesem Thema nichts am Hut, da es erst in modernen Zeiten gehäuft zu Demenz etc. kommt. Das hängt natürlich mit der höheren Lebenserwartung zusammen.

Informier dich mal über die verschiedenen Möglichkeiten ambulanter und stationärer Altenpflege.

LG und alles Gute!
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Samstag Oktober 3, 2015
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Hallo,
habt ihr denn schon mit der Oma über ein Heim gesprochen? Es gibt zwar sehr viele und auch sehr gute Heime, aber ich habe immer bevorzugt, die Person zu Hause zu pflegen. Was nicht schlecht für deine Oma wäre, ist eine Pflegekraft, die sich 24 Stunden um sie kümmern würde. Im Internet kann man so eine Pflegekraft finden. Ich hatte ähnliche Probleme mit meiner Mutter, so dass mir der Arzt geraten hat, entweder eine 24-Stunden-Pflegekraft oder ein Heim. Ich habe mich für die Pflegekraft entschieden.
LG
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Leider ist das ja meist auch eine Kostenfrage. Je nachdem in welcher Pflegestufe sich deine Mutter befindet, werden mehr oder weniger Kosten übernommen.
Wenn ihr da keine Zusatzversicherung habt, werden bei der vollstationären Versorgung sicherlich Kosten von ca. 1.000 Euro auf euch zukommen. Und ja, auf euch, wenn die Oma das nicht selbst zahlen kann.
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Mittwoch Februar 5, 2014
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Das tut mir leid. Ich glaube, ich würde mich auch eher dafür entscheiden, Sie daheim zu pflegen. Leider ist das nicht immer so einfach, gerade wenn man dann auch Vollzeit arbeiten geht.

Ich würde wohl versuchen, eine Halbtagspflegekraft einzustellen. Würde man da eigentlich auch einen Zuschuss bekommen?
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Freitag Juni 16, 2017
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Hey,
zunächst mal deiner Oma und euch alles Gute.
Ob ein Heim oder eigene Betreuung besser ist, könnt nur ihr entscheiden.
Als wir uns auch die Frage gestellt haben, entschlossen wir uns, in ein gemeinsames Haus einzuziehen. Glücklicherweise ließ es unser Budget zu, ein neues Haus zu kaufen, mit seniorengerechter Wohnung. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Wenn ihr zum Heim tendiert, schaut sie euch aber gründlich an. Da gibt es leider viele schlechte.