Bromocriptin und Nebenwirkungen

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Guten Tag,

ich habe vor zwei Wochen eine Behandlung mit Bromocriptin angefangen mit steigenden Dosen. Ich werde gegen ein Mikroadenom der Hypophyse behandelt, das Prolaktin produziert. Ich hatte die Pille abgesetzt und meine Regel kam nicht wieder. Der Arzt meinte, dass ich 6 Monate warten soll, aber es passierte nichts. Ich war die ganze Zeit müde, ich konnte mich kaum noch auf meine Arbeit konzentrieren, ich hab Gewicht verloren, meine Libido war im Keller und keiner hat mir zugehört. Endlich wurde dann herausgefunden, dass mein Prolaktin sehr hoch und mein Östrogen sehr niedrig ist, als wäre ich in der Menopause, bloß eben schlagartig mit dem Absetzen der Pille. Dann hat man irgendwann das Adenom gefunden und jetzt werde ich behandelt.

Ich habe aber durch das Medikament sehr viele Nebenwirkungen: Übelkeit, Sodbrennen, Verstopfungen, Appetitlosigkeit, Müdigkeit, verminderte Konzentration. Ich suche nach Worten, mein Kopf ist irgendwie unter Wasser, mein ganzer Körper fühlt sich komisch an und manchmal hab ich sogar komische visuelle Eindrücke. Ich bin noch nicht mal bei meiner Zieldosis angekommen (2,5 mg morgens und abends) und wollte fragen, ob ihr solche Nebenwirkungen kennt und ob die irgendwann vorbeigehen.

Ich frage lieber euch als einen Arzt, ich hab vor denen irgendwie Angst.
Habt vielen Dank fürs Lesen und Antworten!
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1 Antwort

Beste Antwort
Überprüft von Silke Grasreiner am 13. März 2019
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Danke
Ich nehme schon lange Bromocriptin und hatte auch viele Nebenwirkungen, wie du sie beschreibst. Ich hab es aber geschafft, die meisten auszuschalten, indem ich die Tablette vom Morgen zum Mittag zu einer guten Mahlzeit nehme und die andere direkt vor dem Schlafengehen. Damit geht es mir seit 20 Jahren sehr gut und ich lebe mein Leben ganz normal.
Also nur Mut!

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Antwort von Belmondo kommentieren