Alkohol, Drogen und Glück

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Guten Tag,
ich wollte gerne wissen, ob es einen direkten physiologischen Zusammenhang zwischen Alkohol und Unglücklichsein gibt, also ob bei Alkoholikern Dopamin fehlt oder so. Weil ich mit ziemlich vielen Alkoholikern und Junkies gesprochen habe, die alle unglücklich und depressiv sind, obwohl es ihnen eigentlich an nichts fehlt.
Danke für eure Antwort!
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1 Antwort

Beste Antwort
Überprüft von Silke Grasreiner am 28. März 2019
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Danke
Das kann man so generell nicht sagen. Natürlich gibt es Leute, die anfangen zu trinken, weil sie unglücklich sind. Aber viele merken gar nicht, wie sie in eine Abhängigkeit reinrutschen. Sie benutzen das Glas Wein am Abend eher zum "Runterkommen" und verbuchen das als persönlichen Glücksmoment, und erst wenn sie merken, dass sie ohne dieses Glas nicht mehr entspannen können, wenn es zu einer Last wird, es trinken zu müssen, wenn sie merken, dass sie davon "abhängig" sind, dann ist das natürlich etwas, was einen eher unglücklich macht. Im Gehirn hat das, glaube ich, auch etwas mit dem Dopamin zu tun, weil das genau wie Alkohol und Drogen auf das Belohnungszentrum zielt.

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Antwort von nathalie kommentieren