Nach Hirntumor-OP

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Guten Tag,
mein Bruder ist 35 und wurde wegen eines Hirntumors operiert. Der Neurologe hat ihm nicht mehr als 3 Monate gegeben. Der Tumor ist 7 cm groß und man konnte nicht alles entfernen, aber die Operation ist gut verlaufen und er hatte keine Folgeschäden. Aber jetzt rutscht er immer mehr in die Depression, alle Alltagsaufgaben sind schwer, er ist gereizt und sensibel und schläft nicht mehr viel. Ich bin 500 km entfernt und es ist schwer für mich, ihn über so eine Distanz zu unterstützen. Hat jemand einen Rat, wie man mit dieser Situation besser umgehen kann?
Danke für eure Hilfe
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1 Antwort

Beste Antwort
Überprüft von Silke Grasreiner am 2. April 2019
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Danke
Ich habe selber eine Hirntumor-OP gehabt und bin sehr froh, dass sie wohl gut verlaufen ist und ich auch keine epileptischen Anfälle habe. Ich bin erst 17 und natürlich habe ich oft Angst, dass der Krebs zurückkommt. Ich kann gut verstehen, wie sich dein Bruder jetzt fühlt. Für mich war es ganz wichtig, dass meine Familie immer um mich war und mich unterstützt hat. Vielleicht nimmst du dir mal ein paar Tage frei und fährst zu ihm, das braucht er jetzt bestimmt. Alles Gute und viel Kraft euch!

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Antwort von OceanGirl kommentieren