Palliativpflege zu Hause

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Guten Tag,
mein Vater hat Krebs im Endstadium in Leber, Lunge und Darm. Er ist zur Zeit im Krankenhaus, aber möchte eigentlich gerne nach Hause. Meine Mutter möchte ihn auch am liebsten bei sich haben. Ich stelle mir aber vor, dass das ziemlich schwierig sein kann, einen sterbenden Verwandten zu Hause zu haben. Kann jemand davon berichten, der das mal gemacht hat? Wie ist die psychische und organisatorische Belastung?
Danke für eure Hilfe!
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1 Antwort

Beste Antwort
Überprüft von Silke Grasreiner am 5. April 2019
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Danke
Das Wichtigste, was dir klar sein sollte, ist, dass du nicht die ganze "pflegerische Tätigkeit" übernehmen musst, bloß weil dein Vater zu Hause ist. Es gibt durchaus Pflegehilfen, die euch medizinisch und pflegend zur Seite stehen können, so dass ihr voll für euren Vater da sein könnt (und eure Zeit und Kraft nicht mit der Pflege vertut) und ihn mit eurer Liebe unterstützen könnt. Denn das ist ja der Sinn davon, dass er dann nicht mehr im Krankenhaus ist, sondern bei euch. Wenn ihr dann nur die ganze Zeit um ihn rumrennt, um seine Pflege zu organisieren, hat er gar nichts davon. Begrenzt euch also wirklich auf die seelisch-moralische Unterstützung, die er jetzt braucht, denn das kann die Familie am besten und dann kann eine Pflege zu Hause auch gelingen. Alles Gute und viel Kraft wünsche ich euch!

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