Hirntumor und Hirnödem

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Guten Tag,
mein Vater hatte Lungenkrebs, der mit Chemotherapie behandelt wurde und dadurch auch in Remission gegangen ist. In der gleichen Zeit wurde er auch im Kopf bestrahlt, weil auch ein Hirntumor diagnostiziert wurde. Seitdem läuft er nicht mehr, hat ganz viel Muskelmasse verloren, ihm ist schwindelig, sobald er aufsteht, und er kann sich nicht mehr waschen. Er hat wohl auch ein Hirnödem mit Halluzinationen und Nervosität. Ein MRT ist bald vorgesehen, um die Metastasen zu bestätigen. Welches Risiko hat er? Wie wird man behandeln? Er ist körperlich so schwach und er übersteht bestimmt keine zweite Chemo oder Bestrahlung.
Danke für eure Hilfe
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1 Antwort

Beste Antwort
Überprüft von Silke Grasreiner am 12. April 2019
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Danke
Hallo,
es tut mir sehr leid, dass deine Familie das erleben muss, ich kenne die Situation leider sehr gut. Ich will dir keine Angst machen, aber als wir zusammen entschieden haben, meinen Vater aus dem Krankenhaus nach Hause zu holen, ist er 3 Tage später gestorben. Er war auch schon sehr schwach und wollte keine 2. Chemo mehr. Deshalb haben wir uns darüber informiert, dass er genügend starke Schmerzmittel bekommt und haben ihn zu uns geholt. Das war sehr wichtig für ihn, nochmal zu Hause zu sein. Ich denke, das Wichtigste, was du und deine Familie jetzt tun können, ist, ihm all eure Liebe zukommen zu lassen, so dass er sich geborgen fühlt. Ich wünsche euch ganz viel Kraft!

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