Sterblichkeit

- - Letzte Antwort:  packa - 19. Oktober 2011 um 22:56
Guten Tag,
mein Stiefvater wurde im Mai ins Krankenhaus gebracht, dort wurden ihm 8 Liter Wasser aus der Lunge gelassen, nach einer Woche sollte er wieder nach Hause. Mitte August dann das gleiche, wieder 8 Liter und er wurde 2 Mal gescannt und dann hat man ihm einen Terin am 8. September gegeben. Aber seit er da aus dem Krankenhaus kam, hat er nicht mehr gegessen oder gesprochen, und er schlief den ganzen Tag. Deshalb sind wir erneut ins Krankenhaus und dort haben sie uns gesagt, dass er einen Tumor in der Leber hat und dass der schon gestreut hat. In der Nacht zum 2. September ist er gestorben und ich frage mich seitdem, ob die Ärzte wirklich nicht vorher etwas von dem Krebs gesehen haben...
Danke
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Hallo,
dieser Verlust tut mir sehr leid. Grade in der Leber hat man oft Tumore, die entstehen, wenn die Leber sehr müde ist (z.B. durch zu fettiges Essen, Alkohol oder eine Hepatitis). Dann ist es sehr schwierig, in dieser "müden" Leber einen Tumor zu erkennen. Diese Ergüsse können durch die Metastasen begründet sein, aber vielleicht hatte er auch eine Lungenentzündung, die man zuerst als die Ursache angesehen hat. Ich bin mir sicher, die Ärzte haben alles getan, was sie konnten, ich weiß, dass das nicht leicht ist zu verstehen, ich habe selbst meine Mutter vor drei Jahren an den Krebs verloren. Aber mittlerweile habe ich ihren Tod akzeptiert und bin den Ärzten dankbar, dass sie wenigstens dafür gesorgt haben, dass sie keine Schmerzen leiden muss. Ich wünsche deiner Familie ganz viel Kraft!
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