Prostata- und Knochenkrebs

- - Letzte Antwort:  giacomoC - 13. September 2011 um 09:53
Guten Tag,
mein Vater hat Prostatakrebs, der auch die Knochen befallen hat, 4 Wirbel sind schon verletzt. Er hatte eine Chemotherapie, die kleinere Punkte in der Lunge hat verschwinden lassen. Sein PSA ist von 18 auf 16 runtergegangen.
Er soll jetzt noch eine Hormontherapie bekommen, wenn die nicht anschlägt, hat er nur noch 1-2 Jahre zu leben. Wenn sie anschlägt, länger. Die Chance, dass es anschlägt liegt bei etwa 40-60%.
Ich wüsste gerne, welche Lebenserwartung mein Papa hat, wenn die Behandlung funktioniert?Scheint Ihnen das PSA sehr hoch? Was sind die Folgen davon?
Danke für eure Antworten!
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Guten Tag,
die Knochenmetastasen haben einen großen Einfluss auf die Prognose, denn wenn ein Krebs seinen Anfangsort verlässt, spricht das schon für eine gewisse "Bösartigkeit".
Die Überlebenschancen werden dann so schlecht zu berechnen, weil nicht nur das Ansprechen deines Vaters auf die Hormontherapie entscheidend ist, sondern auch sein Lebenswille, die Entwicklung der Metastasen etc. eine Rolle spielt. Häufig lässt sich der Krebs aber noch eine ganze Weile in Schach halten.
Der PSA-Wert ist nur eine Aussage zur Prostata, er sagt aber nichts über die gesamte Krebsaktivität aus, deshalb weiß ich nicht, ob er eine große Rolle in der Prognose spielt.
Das wichtigste ist jetzt, dass dein Vater um sein Leben kämpft und dabei von seiner ganzen Familie mit viel Liebe unterstützt wird! Ich wünsche euch alle denkbare Kraft!
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