Der Fersensporn - Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten



Was ist ein Fersensporn?

  • Der Fersensporn wird auch als "Kalkaneussporn" bezeichnet.
  • Der Kalkaneus bildet das Fersenbein.
  • Ein Fersensporn ist eine dornartige, verknöcherte Ausziehung des Fersenbeins.
  • Diese Ausziehung kann sich entzünden und Schmerzen verursachen.
  • Der Fersensporn entsteht an den Ansätzen der Muskeln am Fersenbein.
  • Wenn dort kleine Mikrorisse entstehen, lagert der Körper im Heilungsprozess Knochenmaterial ein - ein Fersensporn entsteht.
  • Am häufigsten entsteht ein Fersensporn an der Unterseite des Fersenbeins an der so genannten "Plantaraponeurose" (Sehnenplatte an der Unterseite des Fußes).

Symptome

  • Schmerzen im Bereich der Ferse können durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden.
  • Meist ist aber eine Irritation an der Plantarfaszie oder ein Fersensporn ursächlich für die Beschwerden.
  • Ein Fersensporn macht sich durch folgende Symptome bemerkbar:
    • Schmerzen im Bereich der Ferse;
    • Schmerzen beim Auftreten;
    • Anlaufschmerz (nach längerem Sitzen oder Liegen ist der Schmerz beim Laufen zunächst besonders stark);
    • Die Schmerzen können auch in Ruhe auftreten.

Ursachen

  • Die Ursache für den Fersensporn ist eine andauernde Überbelastung der großen Sehnenplatte unter dem Fußgewöbe.
  • Durch diese Überbelastung kommt es zu wiederkehrenden Rissen und Entzündungen an der Sehnenplatte.
  • Diese risse versucht der Körper zu reparieren und lagert Kalk ab - ein Fersensporn entsteht.

Risikofaktoren

  • Der Fersensporn tritt besonders häufig bei Sportlern auf.
  • Der Fersensporn tritt besonders häufig bei Personen mit einem abgesenkten Fußgewölbe auf.
  • Der Fersensporn tritt besonders häufig zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr auf.
  • Übergewichtige Menschen sind besonders gefährdet, einen Fersensporn zu entwicklen.
  • Menschen, die viel stehen (z.B. Verkäufer) sind besonders gefährdet, einen Fersensporn zu entwickeln.
  • Achten Sie auf passendes Schuhwerk! Schlecht sitzendes Schuhwerk kann die Entwicklung eines Fersensporns begünstigen.

Behandlungsmöglichkeiten

Konservative Behandlungsmethoden


In den meisten Fällen lässt sich ein Fersensporn durch folgende Maßnahmen erfolgreich behandeln:
  • Orthopädische Schuheinlagen können die schmerzhafte Stelle entlasten.
  • Orthopädische Schuheinlagen können Fehlstellungen der Füße korrigieren, die für die Entstehung des Fersensporns verantwortlich sind.
  • Physiotherapie trägt zur Dehnung der Sehnen an den Füßen und Waden bei.
  • Lokale Kälteapplikation wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd.

Medikamentöse Behandlungsmethoden

  • Entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente können Linderung bringen.
  • In einigen Fällen sind Kortsioninjektionen notwendig, die eine Entzündungshemmung am Muskelansatz bewirken.

Operative Behandlungsmethoden

  • Als ultima Ratio gilt die operative Beseitigung des Fersensporns. Die Oepration kann mit einer Denervierung und einer Entfernung des Schleimbeutels verbunden werden.
Artikel im Original veröffentlicht von p.horde. Übersetzt von Dr. Blattmann. Letztes Update am 6. März 2018 um 18:06 von Jeff.
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