Morbus Hodgkin - Alarmsymptome




Der Morbus Hodgkin (auch Hodgkin-Lymphom genannt) ist ein bösartiger Tumor des Lymphsystems. Das Lymphsystem zieht sich duch den gesamten Körper und ist ein wichtiger Teil des körpereigenen Immunsystems. Das Lymphsystem ist kein einzelnes Organ, sondern durchzieht als Netzwerk aus lymphatischen Organen, Lymphgefäßen und Lymphknoten den gesamten Körper. Die Lymphgefäße transportieren eine Flüssigkeit (Lymphflüssigkeit), die spezielle weiße Blutkörperchen enthält. Diese übernehmen eine spezielle Aufgabe in der Immunabwehr. Die Lymphknoten lassen sich als kleine Kugeln unter Haut tasten. Sie sollten jeodch kaum spürbar sein und nicht schmerzen.

Morbus Hodgkin - Ein Tumor des Lymphsystems

  • Der Morbus Hodgkin (auch Hodgkin-Lymphom genannt) ist ein bösartiger Tumor des Lymphsystems.
  • Das Hodgkin Lymphom wurde im Jahr 1832 von Thomas Hodgkin entdeckt.
  • Da sich das Lymphsystem über den gesamten Körper erstreckt, kann das Hodgkin Lymphom in verschiedenen Körperarealen auftreten.

Wer kann erkranken?

  • Die Erkrankung kann generell jeden betreffen.
  • Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen.
  • Es gibt zwei Erkrankungsgipfel: Einen im dritten Lebensjahrzehnt und einen kleineren im siebten Lebensjahrzehnt.
  • Auch Kinder können erkranken.

Ursachen

  • Die Ursachen für die Enstehung des Hodgkin Lymphoms sind bislang nicht vollständig geklärt.
  • Personen, die an einem Pfeifferschen Drüsenfieber (Epstein Barr Virus) erkrankt waren, haben ein erhöhtes Risiko für ein Hodgkin Lmphom.
  • Warum das Virus prädisponierend wirkt, ist noch unbekannt.
  • Trotzdem haben 50% der Patienten mit einem Hodgkin Lymphom kein Pfeiffersches Drüsenfieber durchgemacht.
  • Störungen im Immunsystem (wie z.B. bei Immunsupression, HIV Erkrankungen etc.) wirken prädisponierend.

Symptome

  • Die Lymphknoten können anschwellen und grob tastbar weden (z.B. am Hals, in der Leistengegend oder in den Achselhöhlen).
  • In 75% der Fälle sind die befallen Lymphknoten im Halsbereich lokalisiert.
  • Die Schwellung ist nicht schmerzhaft.
  • Patienten fühlen sich müde und abgeschlagen.
  • Es kann zu einem Temperaturansteig kommen, ohne dass eine Infektion vorliegt.
  • Es kommt zu einer unerklärlichen Gewichtsabnahme und zum Appetitverlust.
  • Nachts kann starkes Schwitzen auftreten.
  • Die Haut kann jucken.


Wenn Sie diese (oder einige dieser Symptome) feststellen, sollten Sie Ihren Arzt aufsuchen!
Artikel im Original veröffentlicht von p.horde. Übersetzt von Dr. Blattmann. Letztes Update am 7. März 2018 um 17:01 von Jeff.
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