Die Prämenopause

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Der Begriff Prämenopause bezeichnet den Zeitraum vor der Menopause, also vor der letzten Regelblutung im Leben einer Frau. In dieser Zeit beginnt eine hormonelle Umstellung im Körper, bei der die Produktion des Geschlechtshormons Progesteron langsam zurückgeht.


Prämenopause – Definition

Der Begriff Menopause bezeichnet bei Frauen den Zeitraum der ausklingenden Regelblutung. Vor der Menopause finden im Körper bereits hormonelle Veränderungen statt, die die Menopause einläuten. Diesen Zeitraum bezeichnet man als Prämenopause. Die Dauer der Prämenopause ist individuell verschieden. Sie kann sich etwa über einen Zeitraum von zwei bis sechs Jahren erstrecken und beginnt bei den meisten Frauen im Alter von 38 bis 45 Jahren.


Während der Prämenopause sinkt die Progesteronproduktion im Körper langsam ab. Durch die hormonelle Umstellung vermindert sich die Reproduktionsfähigkeit, weil der Eisprung nicht mehr regelmäßig jeden Monat stattfindet. Trotzdem ist es auch in der Prämenopause möglich, schwanger zu werden. Frauen mit Kinderwunsch sollten jedoch wissen, dass eine Schwangerschaft nicht mehr so leicht eintreten kann. Erfolgt der Eisprung, treten nach wie vor Regelblutungen auf, die jedoch ebenfalls unregelmäßiger sein können.

Symptome während der Prämenopause

Frauen in der Prämenopause beobachten, dass die Zyklen und die Menstruationsblutungen unregelmäßiger werden. Auch die Art der Regelblutung kann sich verändern. Einige Frauen haben kaum noch Blutungen oder nur Schmierblutungen, während andere Frauen unter sehr starken Blutungen leiden.


Wenn Sie eine deutliche Veränderung bei den Regelblutungen bemerken oder häufig Schmierblutungen haben, sollten Sie zur Abklärung sicherheitshalber Ihren Frauenarzt aufsuchen, um sich zu vergewissern, dass die Symptome auf die hormonelle Umstellung in der Prämenopause zurückzuführen sind.

Außerdem können in der Prämenopause Beschwerden wie eine veränderte Libido, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme und psychische Symptome wie Anspannung oder Stimmungsschwankungen auftreten.

Wann geht die Prämenopause in die Menopause über?

Die Prämenopause geht in die Menopause über, wenn der Körper keine Sexualhormone mehr ausschüttet. In der Menopause sinkt auch die Östrogenproduktion ab und die Regelblutung bleibt schließlich ganz aus.


Foto: © Imagesbavaria – 123RF.com
 Frau Dr. med. Theresia Blattmann

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