Angststörungen: Symptome, Verlauf, Behandlung

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Angststörungen können schon in der frühsten Kindheit auftreten. Am häufigsten betroffen sind aber junge Erwachsene im Alter von 20 bis 30 Jahren. Angststörungen sind oft mit Suchterkrankungen (Alkohol-, Medikamenten- oder Drogensucht) und/oder mit Depressionen verbunden.


Symptome bei Angststörungen

Eine Angststörung geht mit psychischen und körperlichen Symptomen einher. Dabei ist die Angst meist nicht auf konkrete Ereignisse oder Objekte bezogen, sondern hat sich verselbständigt (generalisierte Angststörung). Die Betroffenen erzeugen die Angst im Kopf und leben somit in ständiger Angst.


Die Erkrankung kann sich schon in der Kindheit entwickeln. Betroffene Kinder zeigen ein introvertiertes Verhalten, unbegründete Ängste, häufige Albträume, Schlafstörungen (Angst vor der Dunkelheit, Angst einzuschlafen), übermäßige Besorgnis (zum Beispiel die Sorge pünktlich zur Schule zu kommen), katastrophale Zukunftsvisionen (Krieg, Tsunami, Erdbeben), einen Mangel an Vertrauen und/oder einen übermäßigen Perfektionismus.


Wesentlich häufiger sind Angststörungen aber im Alter zwischen 20 und 30 Jahren. Die Betroffenen zeigen ebenfalls ein introvertiertes Verhalten, übermäßige Ängstlichkeit, Unruhe, Schlafstörungen, ein Gefühl der Müdigkeit, übermäßige Besorgnis, katastrophale Zukunftsvisionen und einen Mangel an Vertrauen. Die Ängste korellieren nicht mit einer realen Bedrohung. Die Betroffenen werden durch die Ängste im Alltag eingeschränkt.

Ob Sie selbst eine Angststörung haben oder dazu neigen, können Sie mit diesem wissenschaftlich fundierten Test herausfinden. Bei entsprechenden Symptomen sollten Sie ärztliche Hilfe suchen.

Verlauf einer Angststörung

Unabhängig von der Ursache können Angststörungen phasenweise oder chronisch verlaufen. In stressigen Zeiten, zum Beispiel in einer Prüfungsphase oder nach einer Trennung, zeigen sich die Symptome meist besonders stark.

Angststörungen sind häufig mit Suchterkrankungen gekoppelt, vor allem Alkohol-, Medikamenten- und Drogensucht.

Behandlung und Therapie

Angststörungen können heutzutage gut therapiert werden. Es stehen psychotherapeutische und mediamentöse Therapien zur Verfügung. Bei leichten Angststörungen helfen auch pflanzliche Präparate.

Geht die Angststörung mit einer Suchterkrankung einher, kann die Behandlung der Angststörung auch der Ausweg aus der Sucht sein.

Unbehandelt drohen Angststörungen chronisch zu werden und führen oft zu einer Depression.

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 Frau Dr. med. Theresia Blattmann

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