Der Effekt von Sport auf die Atmung

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Regelmäßige körperliche Aktivität stärkt nicht nur die Muskeln, sondern trainiert auch Herz und Lungen, verbessert die Sauerstoffversorgung des Körpers und hat einen entzündungshemmenden Effekt.


Auswirkungen von Sport auf die Gesundheit

Regelmäßige körperliche Aktivität ist gesund - zumindest, wenn der Sport richtig betrieben wird. Ausdauertraining hilft nicht nur, Übergewicht vorzubeugen und überschüssige Pfunde abzubauen, sondern baut auch Muskeln auf, stärkt das Immunsystem und hilft, die Herz-Kreislauffunktion und die Atmung zu verbessern.

(Ausdauer-)Training kann jedoch auch negativ sein. Die Nachteile überwiegen, wenn die Belastungsgrenze regelmäßig überschritten wird oder wenn Sie dem Körper keine Zeit zum Regenerieren gönnen. Folgen können Muskelkater, Knorpelschäden und Bänder- oder Muskelfaserrisse sein. Bevor Sie mit dem Sport beginnen, empfiehlt es sich deshalb, einen ärztlichen Check-up vornehmen zu lassen, um Ihre Leistungsfähigkeit zu testen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie unter chronischen Erkrankungen leiden oder lange Zeit nicht trainiert haben. Ihr Arzt oder ein geschulter Fitnesscoach kann auch überprüfen, welche Belastungsgrenzen für Sie geeignet sind und welche Sportarten für Sie (nicht) in Frage kommen.

Auswirkungen von Ausdauertraining auf das Herz-Kreislauf-System und die Atmung

Regelmäßiges Ausdauertraining stärkt die Herzmuskulatur. So kann der Herzmuskel nach und nach effektiver arbeiten und mit jedem Schlag mehr Blut in den Körperkreislauf befördern. Dadurch sinkt die Herzfrequenz, was das Herz schont. Zwischen den Herzschlägen wird der Herzmuskel besser durchblutet. Zudem senkt Sport das Risiko für die Entstehung einer Artherosklerose und senkt die Blutfette und den Cholesterinwert. Da Sport dazu beiträgt, die Blutgefäße elastisch zu halten, ist er eine effektive Maßnahme bei der Prävention und Behandlung von Bluthochdruck.

Regelmäßiges körperliches Training steigert das Atemzugvolumen und die Atemfrequenz, so dass die Lungenkapazität besser ausgenutzt wird. Die Atemmuskeln werden durch Ausdauersport trainiert. Deshalb ist regelmäßige körperliche Bewegung ein sehr wirksames therapeutisches Mittel zur Behandlung von chronischen Atemwegserkrankungen, wie chronische Bronchitis und COPD (chronisch obstruktive Atemwegserkrankung). Studien belegen, dass Personen, die unter Atemwegserkrankungen leiden und regelmäßig Sport treiben, seltener im Krankenhaus behandelt werden müssen. Krankheitskomplikationen und Folgeinfektionen werden ebenfalls gemindert.

Auswirkungen von Ausdauertraining auf die Psyche

Mehrere Studien belegen, dass Ausdauersportarten zum Stressabbau beitragen. Bei körperlicher Betätigung setzt der Körper Endorphine frei, die das Wohlbefinden fördern und Glücksgefühle auslösen. Außerdem wird bei regelmäßiger körperlicher Aktivität die Gehirndurchblutung verbessert, was die geistige Leistungsfähigkeit fördert. Studien belegen zudem, dass körperlich aktive Menschen seltener unter Alzheimer oder anderen Demenzformen leiden.

Foto: © Kurhan - Shutterstock.com
 Frau Dr. med. Theresia Blattmann

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