Partnertausch

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Partnertausch ist inzwischen eine von vielen Spielarten der Sexualität. Damit ist Geschlechtsverkehr unter zwei Paaren gemeint, die ihre Partner gegenseitig auswechseln. Bei aller Lust am Ausprobieren werden die möglichen Folgen nicht immer bedacht.


Was ist Partnertausch?

Swingerclubs, in denen Gruppensex und Partnertausch betrieben werden, finden in den letzten Jahren immer mehr Anklang. Diese Entwicklung wird auch durch die Verbreitung des Internets vereinfacht und gefördert.


Ist es besser, einen Swingerclub aufzusuchen, als seinen Ehepartner zu betrügen? Viele Anhänger von Partnertausch sind der Meinung, das sei besser als heimliches Fremdgehen. Beim Partnertausch erfolgen im gegenseitigen Einverständnis sexuelle Handlungen zwischen zwei erwachsenen Paaren. Dabei werden die Partner getauscht, um neue sexuelle Erfahrungen zu sammeln.

Motive für einen Partnertausch

Paare, die sich solche sexuellen Begegnungen wünschen, können dafür in einen Swingerclub oder sich privat verabreden. Ein beidseitiges Einverständnis der Partner wird vorausgesetzt.


Paare versuchen mit einem Partnertausch, Routine und Monotonie zu durchbrechen, ihre sexuelle Lust wieder zu entfachen, die Festigkeit der Beziehung zu testen oder dem Partner eine Freude zu bereiten.

Die meisten Paare führen außerhalb von ihren Partnertausch-Abenden ein normales, konventionelles Leben und betrachten sich nicht als pervers. Eine neue Partnersuche wird durch diese sexuelle Spielart normalerweise nicht angestrebt.

Risiken von Partnertausch

Bevor man sich ins Abenteuer stürzt, gilt es Folgendes zu bedenken.


Besonders in Swingerclubs sollte man vorsichtig sein, was sexuell übertragbare Krankheiten wie etwa HIV betrifft. In der Regel werden Kondome kostenlos ausgegeben. Schützen sie sich und Ihren Partner und halten Sie alle Vorsichtsmaßnahmen bezüglich einer möglichen HIV-Ansteckung ein!

Paare, die beschließen, diese Erfahrung zu machen, sollten sicherstellen, dass ihre Beziehung die nötige Stabilität hat. Es kann nämlich auch vorkommen, dass solche Erfahrungen einen der Partner verunsichern, wenn dieser nicht damit klarkommt, den Partner bei sexuellen Kontakten mit anderen Personen zuzusehen - dies kann sogar zu einer Trennung führen.

Bei Swinger-Abenden sind sexuelle Kontakte nicht verpflichtend. Sie haben stets die Möglichkeit selbst zu bestimmen, was sie tun möchten und was nicht, und können auch jederzeit nein sagen.

Foto: © wrangel - 123RF.com
 Frau Dr. med. Theresia Blattmann

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