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Wie verliere ich die Angst vor Antibiotikaeinnahme?

Stellen Sie Ihre Frage Seele70 2Beiträge Donnerstag Juni 29, 2017Mitglied seit: Juni 29, 2017 Zuletzt online: - Letzte Antwort am 5. Juli 2017 11:51 von Larsinator
Guten Tag,

ich habe seit Jahren panische Angst Antibiotika einzunehmen.
Bin in ambulanter Therapie, nur weiter hat mich das nicht gebracht.
Das Hauptproblem besteht darin, das die meisten oder alle Antibiotika Nebenwirkungen haben.
Meisten NW eben Übelkeit und Erbrechen, wo mein Problem liegt.
Leide eben auch unter Etmophobie, und bekomme es nicht hin.
Bis jetzt ging es immer ohne AB oder dauerte eben länger bis ich Gesund war.
Jetzt hab ich seit 10 Tagen einen Harnwegsinfekt wo 2 Keime nachgewiesen wurden und ich ein Antibiotika bekam, welches immer noch vor mir liegt.
Mir geht es schlechter, aber trotz allem schaff ich es nicht zu nehmen.
Was kann ich tun, bin so am Ende und möchte doch wieder die Keime los werden?

Bitte um Rat und Hilfe
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Guten Abend,

ich denke, Sie sollten sich versuchen klar zu machen, dass auch ein Harnwegsinfekt nicht unbedingt harmlos verlaufen muss und die Antibiotikatherapie Komplikationen - wie etwa eine Nierenbeckenentzündung - vermeiden kann. Insgesamt überwiegt in diesem Fall also sicher der Nutzen der Antibiotikatherapie das Risiko, dass sich der Infekt verschlechtert.
Sprechen Sie doch sonst mit Ihrem behandelnden Therapeuten über Ihre Zweifel.

alles Gute

T. Blattmann
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Ich kann nur sagen, dass ich schon häufiger Antibiotika bekommen habe, weil ich regelmäßig Blasenentzündungen bekomme und letztes Jahr mehrfach mit Bronchitis zu kämpfen hatte. Ich habe dabei nie irgendwelche Nebenwirkungen festgestellt und kenne auch keinen, der das hatte.

Nur soviel: Wenn man Beipackzettel liest, bekommt man bei allen Medikamenten den Schweiß auf die Stirn getrieben. Ich musste mal was für meine Rückenschmerzen nehmen (Diclac) und habe die Nebenwirkungen studiert...da schienen mir die Rückenschmerzen eigentlich ganz harmlos plötzlich. Ich weiß, dass sowas bei Phobien nicht wirklich hilft, aber eine bessere Hilfe fällt mir auch nicht ein, als dir zu sagen: ich hatte praktisch nie mit den beschriebenen Nebenwirkungen von Medikamenten zu tun!
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