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Oma kann nicht mehr allein: Ins Heim?

Stellen Sie Ihre Frage Larsinator 38Beiträge Dienstag Juli 19, 2016Mitglied seit: Juli 5, 2017 Zuletzt online: - Letzte Antwort am 25. November 2016 12:56 von Mureike
Hey ihr,

letztes Wochenende war es soweit. Meine Oma ist die Treppe runtergefallen.
Das Problem dabei sind nicht ihre blauen Flecken, sondern dass sie nachts mal wieder ziellos durchs Treppenhaus geirrt ist.

Mittlerweile muss meine Mutter 3x täglich hin, um zu prüfen, ob alles ok ist.
Jeden Tag musste sie damit rechnen, dass die Heizkörper nachts in der ganzen Wohnung auf max. sind, die Schränke ausgeräumt sind oder die Herdplatte als Heizung benutzt wird...

Das ist einfach kein Zustand mehr. Wir überlegen nun, ob ein Heim das Richtige wäre...

Was sollen wir tun? Wie lang kann man sich um alte Menschen kümmern ohne selber drunter zu leiden?

LG
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Hallo Larsinator,

ich kann sehr gut nachvollziehen, wie es dir/euch geht. In meiner Familie hatten wir im Grunde die selbe Situation bei meiner Oma. Es fing damit an, dass sie unser Haus nicht mehr gefunden hat und sich an viele Dinge nicht mehr erinnern konnte. Mittlerweile ist sie in einem Seniorenheim, nachdem sie in der Kurzzeitpflege war.

Entgegen dem schlechten Ruf solcher Heime, wird sich dort wirklich gut um die älteren Leutchen gekümmert. Als Privatperson könnte man das niemals leisten, zumal ja auch einfach die Qualifizierung fehlt.

Eine Pflegerin meinte mal zu mir, es muss immer erst was passieren (ein Sturz etc.) damit man diesen Schritt geht. Gerade die ältere Generation hat mit diesem Thema nix am Hut, da es erst in modernen Zeiten gehäuft zu Demenz etc. kommt. Das hängt natürlich mit der höheren Lebenserwartung zusammen.

Hier kannst du dich mal informieren über die verschiedenen Möglichkeiten ambulanter und stationärer Altenpflege: http://michaelbethke.com/

LG und alles Gute!
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Hallo,
habt ihr denn schon mit der Oma über ein Heim gesprochen? Es gibt zwar sehr viele und auch sehr gute Heime aber ich hab immer bevorzugt die Person zuhause zu pflegen. Was nicht schlecht für deine Oma wäre ist eine Pflegekraft die sich 24 Stunden um sie kümmern würde. Im Internet habe ich auf dieser Seite http://www.pflegezuhause.info so eine Pflegekraft finden können. Ich hatte ähnliche Probleme mit meiner Mutter so dass mir der Arzt geraten hat entweder eine 24 stunden Pflegekraft oder ein Heim. Ich habe mich für die Pflegekraft entschieden.
LG
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Leider ist das ja meist auch eine Kostenfrage. Je nachdem in welcher Pflegetstufe sich deine Mutter befindet, werden mehr oder weniger Kosten übernommmen. Kannst du hier mal nachlesen wieviel Geld man bekommt: https://www.vergleich-pflegeversicherungen.de/pflegeversicherung-leistungen/#Private_Betreuung_erwuenscht
Wenn ihr da keine Zusatzversicherung habt, werden bei der vollstationären Versorgung sicherlich Kosten von ca. 1.000 Euro auf euch zukommen. Und ja auf euch, wenn die Oma das nicht selbst zahlen kann.
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Das tut mir leid. Ich glaube ich würde mich auch eher dafür entscheiden Sie daheim zu pflegen. Leider ist das nicht immer so einfach, gerade wenn man dann auch Vollzeit arbeiten geht.

Ich würde wohl versuchen eine Halbtagspflegekraft einzustellen.
Würde man da eigentlich auch eine Zuschuss bekommen?
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