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Stammzelltherapie bei Arthrose

Stellen Sie Ihre Frage Fuenf 2Beiträge Freitag April 11, 2014Mitglied seit: April 25, 2014 Zuletzt online: - Letzte Antwort am 25. April 2014 11:08 von Fuenf
Hallo.
Bin gerade auf der Suche nach möglichen Therapieformen bei Arthrose. Habe auch schon einiges zu Ernährungsumstellung usw gefunden. Bei der Suche auf die Stammzelltherapie bei Arthrose gestoßen.
Habe sonst nicht soviel dazu gefunden, aber klingt nicht schlecht? Was kann man davon halten? Jemand Erfahrung?
Viele Grüße
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Guten Abend,

prinzipiell scheint es sich auf der von Ihnen genannten Seite um dieselbe Therapie zu handeln, allerdings wird diese von einem Privatanbieter angeboten. Die Stammzelltherapie bei Arthrose wird derzeit noch beforscht und ist bislang nur an wenigen Patienten erprobt worden. Wie effektiv und wie sicher diese Therapie wirklich ist, kann Ihnen bislang also niemand wirklich sagen. Auch ob die Stammzellgewinnung, Aufbereitung und Verabreichung seitens von Privatanbietern dem Verfahren, das in Studien bislang angewandt wurde, ähnlich ist, ist aus der Internetseite der von Ihnen genannten Klinik nicht ersichtlich. Zudem werden Sie die Kosten für das Verfahren auf Grund des bislang nicht eindeutig belegten Wirksamkeitsnachweises mit großer Wahrscheinlichkeit selbst tragen müssen. Ich würde Ihnen noch einmal raten, sich an Zentren, die die Stammzelltherapie in Studien anwenden, über das Verfahren und gegebenenfalls auch über die Seriosität des von Ihnen präferierten Anbieters zu informieren.
einen schönen Abend wünscht

T. Blattmann
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Guten Abend,

über Stammzelltherapie bei Arthrose wird derzeit intensiv geforscht. In Deutschland wird die Therapie an der Universität Würzburg in einer ersten Studie an einigen wenigen Patienten getestet. Dabei werden den Patienten Stammzellen aus dem Fettgewebe abgesaugt. Diese werden in einem speziellen, aufwändigen Verfahren vermehrt und schließlich in den erkrankten Gelenkspalt gespritzt.
In Deutschland wird dei Therapie derzeit nur in Würzburg im Rahmen der erwähnten Studie angeboten, in Europa gibt es insgesamt nur fünf ähnliche Untersuchungen an Patienten. Der Ansatz steckt also noch in den Kinderschuhen. Wenn Sie sich für die Therapie interessieren, würde ich Ihnen empfehlen, sich mit Fragen an den Projektleiter, Professor Ulrich Nöth oder die Koordinatoren PD Dr. Oliver Pullig und Dr. Lars Rackwitzzu wenden. Den Kontakt finden Sie über die Internetseite der Universität Würzburg.

Alles Gute wünscht

T. Blattmann
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OK Danke für die ausführliche Antwort. Klingt für mich jedenfalls als würde es sich dabei um ein spannendes Thema handeln. Werde mich noch weiter darüber informieren. Dankeschön!

Viele Grüße
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