Blutgerinnung - Gerinnungsfaktoren, extrinsisches und intrinisisches System

März 2017


Blutgerinnung: Das extrinsische und das intrinsische System

Die Blutgerinnung ist ein komplexer Prozess , der wie eine Kettenreaktion abläuft. Für die Blutgerinnung spielen Zellen wie die Blutplättchen, Substanzen wie Gerinnungsfaktoren, Botenstoffe und schließlich Stoffe, die die Blutgerinnsel wieder auflösen, eine wichtige Rolle.
Je nachdem, wo eine Verletzung vorliegt, setzt eine Verletzung das so genannte extrinsische oder das intrinsische System in Gang. Die durch äußere Faktoren ausgelöste Blutgerinnung (extrinsische System) setzt bei äußerlichen Verletzungen ein, zum Beispiel bei Hautverletzungen. Die Blutgerinnung lässt sich auch durch das sogenannte intrinsische System auslösen. Letzteres setzt bei Verletzungen im Inneren der Blutgefäße ein. Der Beginn der Blutgerinnung über das intrinsische System dauert einige Minuten, während die Blutgerinnung über das extrinsische System schon nach Sekunden beginnt. Beide Systeme aktivieren verschiedene Gerinnungsfaktoren. Gerinnungsfaktoren sind üblicherweise bestimmte Eiweiße (Proteine), die unter bestimmten Bedingungen gespalten und damit aktiviert werden können. Dies führt über die Gerinnungskaskade schließlich zur Bildung eines Blutpropfes, der das Gefäßsystem abdichtet.

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Erstellt von Dr. Blattmann.
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