Wann sollte man einen Podologen konsultieren?

März 2017



Was ist Podologie?


  • Die Podologie bezeichnet den Bereich der nichtärztlichen Heilkunde am Fuß.
  • In Deutschland ist die Poldologie ein medizinischer Fachberuf.
  • Die Aufgaben von Podologen setzten sich aus verschiedenen Teilbereichen der Medizin zusammen: Dazu zählt das Gebiet der Inneren Medizin (Diabetologie), der Dermatologie, der Chirurgie und der Orthopädie.
  • Podologen erbringen sowohl präventive als auch kurative therapeutische Maßnahmen rund um den Fuß.

Warum wird ein Podologe konsultiert?


Podologen werden am häufigsten wegen der folgenden Krankheitsbilder konsultiert:
  • Pilzinfektionen an den Fußnägel oder an den Zehen. Da Infektionen mit einem Fußpilz langwierig verlaufen können, ist teilweise die Konsulltation eines Podologen ratsam.
  • Eingewachsene Nägel. Eingewachsene Nägel sind häufig schmerzhaft und können sich zudem entzünden. Podologen können eingewachsene Nägel fachmännisch behandeln.
  • Die Behandlung von Druckstellen und Hühneraugen.
  • Die Behandlung des diabetischen Fußsyndroms.
  • Nagelpflege bei Diabetikern. Die Nagelpflege sollte bei Diabetikern von einem Fachmann ausgeführt werden. Diabetiker haben häufig eine herabgesetzte Sensibilität an den Füßen, so dass kleine Verletzungen oft lange unbemerkt verlaufen und zu lanwierigen Infektionen führen können.

Der Besuch beim Podologen

  • Zunächst wird der Podologe Sie zu ihrer persönlichen Anamnese befragen. Dazu gehören Fragen zu Erkrankungen, Beschwerden, Einnahme von Medikamenten, Allergien, Operationen am Fuß, vorausgegangene Konsultationen bei Podologen etc.
  • Besonderes Augenmerk wird der Podologe auf Erkrankungen legen, die das Hautbild beeinträchtigen (wie z.B. Psoriasis), die Sensibilität am Fuß beeinträchtigen (wie z.B. Diabetes) oder die Fußstellung beeinträchtigen (wie z.B. die rheumatoide Arthrits).
  • Nach der gründlichen Anamnese erfolgt eine individuelle Behandlung.

Wen behandeln Podologen?

  • In Deutschland übernehmen die Krankenkassen lediglich die Kosten für einen Besuch beim Podologen, wenn es sich um eine Behandlung beim diabetischen Fußsyndrom handelt.
  • Podologen behandeln jedoch auch Personen mit anderen Erkrankungen wie z.B.
    • Infektionen;
    • Blasen;
    • Druckstellen;
    • Hühneraugen;
    • Eingewachsenen Nägeln;
    • Problemen durch Fehlstellungen des Fußes;
    • Hammerzehen;
    • Etc.

Behandlungsmöglichkeiteno

  • Podologen greifen in der Regel auf konservative, nicht invasive Heilmethoden zurück, die nicht schmerzhaft sind.
  • Podologen können eine medizinische Fußpflege durchführen.
  • Podologen arbeiten mit verschiedenen Instrumenten.
  • Für die Behandlung von Druckstellen stehen verschiedenste Materialien zum Abpolstern zur Verfügung.

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Artikel im Original veröffentlicht von . Übersetzt von Dr. Blattmann.
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