Welche Auswirkungen hat Stress auf den Körper?

Februar 2017



Anhaltender Stress führt häufig zu körperlichen Symptomen.

Welche Auswirkungen hat Stress auf den Körper?


Im Folgenden zeigen wir Ihnen, welche Auswirkungen Stress auf unseren Körper haben kann.

Gastrointestinale Störungen


Stress führt häufig zu Störungen im gastrointestinalen Bereich. Dazu gehören z.B.
  • Verdauungsstörungen;
  • Blähungen;
  • Erbrechen;
  • Übelkeit;
  • Durchfall;
  • Verstopfung;
  • Magengeschwüre;
  • Etc.

Herz-Kreislauferkrankungen


Stress führt außerdem besonders häufig zu Herz-Kreislaufstörungen. Dazu gehören z.B.
  • Bluthochdruck;
  • Herzerkrankungen in Folge des Buthochdrucks;
  • Gefäßerkrankungen in Folge des Bluthochdrucks;
  • Etc.
  • Hinzu kommt, dass viele Menschen zu einer ungesunden Ernährung neigen, wenn sie unter Stress stehen. Eine ungesunde Ernährung begünstigt Herz Kreislauferkrankungen zusätzlich.
  • Außerdem greifen viele Personen zur Zigarette, wenn sie unter Stress stehen. Dies schädigt den Körper und die Gefäße zusätzlich.

Diffuse Erkrankungen: Müdigkeit und Schmerzen

  • Stress kann zu psychosomatischen Erkrankungen führen.
  • Häufig äußern sich die Beschwerden in Müdigkeit, Abgeschlagenheit und diffusen Schmerzsyndromen.

Verhaltensstörungen: Hyperventilation und Panik

  • Menschen, die unter Stress stehen, entwickeln ebenso häufig Verhaltensstörungen wie z.B. Hyperventilationsanfälle oder Panikattacken.
  • Häufig treten Panikattacken und Hyperventilationsanfälle gemeinsam auf.

Kopfschmerzen und Migräne


Stress kann das Auftreten von Kopfschmerzen und Migräne begünstigen.

Schlafstörungen


Stress kann zu Schlafstörungen führen.

Verhaltensänderungen

  • Stress führt häufig zu vermehrtem Alkohol- und Tabakkonsum.
  • Stress kann zu irregulärem Essverhalten und zur Gewichtszunahme führen.

Hauterscheinungen


Stress kann das Auftreten von Hauterkrankungen wie z.B. Ekzeme und Urtikaria begünstigen.

Rückenschmerzen


Durch muskuläre Verspannungen können Rückenschmerzen auftreten.

Erhöhte Infektanfälligkeit


Stress kann die Infektanfälligkeit erhöhen.

Haarausfall und Schuppen


Stress kann zu Haarausfall, trockener Kopfhaut und Schuppen führen.

Sexuelle Dysfunktion


Stress kann zu Erektionsstörungen, Impotenz und abnehmender Libido führen.

Unregelmäßiger Zyklus


Stress kann Zyklusunregelmäßigkeiten hervorrufen. Im Extremfall kann die Menstruation ausbleiben.

Anstieg des Prolaktinwertes

  • Prolaktin ist ein Hormon, das in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) produziert wird.
  • Die Hypophyse ist eine endokrine Drüse, die in einer knöchernen Vertiefung der Schädelbasis auf Höhe der Nase in der Mitte des Schädels lokalisiert ist.
  • Prolaktin ist ein Hormon, das sowohl bei Männern als auch bei Frauen ausgeschüttet wird.
  • Bei Stress kann der Prolaktinwert ansteigen.

Achtung!

  • Laborbefunde sollten nur vom Arzt interpretiert werden. Der Arzt bezieht die Klinik, weitere Untersuchungen und das Befinden der Patienten in seine Diagnose mit ein.
  • Laborbefunde können von Labor zu Labor variieren.
  • Je nach Alter und Geschlecht können Blutwerte variieren.
  • In der Schwangerschaft können Blutwerte variieren.

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Erstellt von Dr. Blattmann. Letztes Update am 28. Januar 2013 19:14 von Dr. Blattmann.
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