Die Ernähung des Babys

Februar 2017


Brei- und Beikost einführen

  • Es wird empfohlen Babys bis zu sechsten Lebensmonat zu stillen oder mit dem Fläschchen zu füttern.
  • Die Einführung von fester Nahrung wird ab dem 6. Monat, in manchen Ausnahmen sogar schon ab dem 4. Monat empfohlen.
  • Ab diesem Zeitpunkt sollten Sie beginnen, dem Baby schrittweise Bei- und Breikost zuzufüttern. Während die Menge der einzelnen Mahlzeiten langsam erhöht wird, sollte die Anzahl der Mahlzeiten verringert werden.
  • Keine feste Nahrung vor dem 6 Monat, außer in Ausnahmefällen.
  • Nicht zu viele neue Lebensmittel gleichzeitig einführen, um das Baby nicht zu überfordern.
  • Für das Baby ist alles neu. Die Nahrung hat einen neuen Geschmack und eine neue Konsistenz.
  • Füttern Sie jede Woche ein neues Nahrungsmittel dazu.
  • Füttern Sie keine eine exotischen Früchte und keine Erdbeeren.
  • Füttern Sie Fleisch zusammen mit Gemüse.
  • Neue Lebensmittel sollten Sie morgens füttern.
  • Fangen Sie mit kleinen Mengen an. Erhöhen Sie dann die Nahrungsmenge schrittweise.

Früchte

  • Zu Beginn der Zufütterung sollten Früchte püriert und gekocht werden.
  • Roh und zerdrückt können sie ab dem 10. oder 11. Monat angeboten werden.
  • Sie sollten keinen Zucker hinzufügen.
  • Kleine Gläschen bieten eine gute Alternative.
  • Babys essen bevorzugt Pfirsiche, Bananen und Birnen.
  • Exotische Früchte sollten gemieden werden.

Milch als Basis der Ernährung

  • Das Baby sollte gleichzeitig gestillt werden oder mindesten 500 ml Säuglingsmilch pro Tag trinken
  • Einen Teil der Milchnahrung können Sie schrittweise durch Beikost ersetzen.
  • mit 8 Monaten sollte das Baby 4 Mahlzeiten pro Tag zu sich nehmen können, die aus 2 abwechslungsreichen Beikost-Mahlzeiten und 2 Milch-Mahlzeiten besteht.

Stärkehaltige Lebensmittel

  • Stärkehaltige Lebensmittel sollten Sie nur verabreichen, falls das Baby nicht ausreichend isst. Sie sollten nur in kleinen Menden verabreicht werden.
  • Stärkehaltige Lebensmittel sollten vor dem 5. Monat kein Gluten enthalten.
  • Kartoffeln können gekocht oder gedämpft gegessen werden.
  • Brot, Reis und Gries sollten ab dem 8 Monat eingeführt werden
  • Süßigkeiten, Honig, Schokolade und Zucker gehören nicht auf den Speiseplan.

Gemüse

  • Spinat und Möhren können im Wasser gegart oder gedämpft und dann püriert verfüttert werden.
  • Sie sollten kein Salz hinzufügen.
  • Gemüse kann auch als Suppe verzehrt werden.
  • Gemüse kann püriert im Fläschchen oder mit dem Löffel angeboten werden.
  • Ab dem ersten Lebensjahr kann das Baby Gemüse in Stückchen essen.
  • Kleine Gläschen können eine gute Alternative sein. Sie unterliegen sehr strengen Normen und haben einen guten Nährwert.

Fleisch, Fisch, gekochte Eier

  • Ab dem 8. Monat können Sie Ihrem Baby eines dieser Lebensmittel ein Mal pro Tag geben. Bei guter Verträglichkeit kann die Menge schrittweise erhöht werden.
  • Sie können zum Beispiel 2 Kaffeelöffel Fleisch oder 2 Kaffeelöffel Fisch oder ¼ hartgekochtes Ei füttern.
  • Nach Absprache mit dem Arzt können gekochte Eier mit 8 oder 9 Monaten in den Speiseplan aufgenommen werden. Sie sollten zunächst das Eigelb verfüttern. Wenn das Eigelb gut vertragen wurde, kann auch das Eiweiss eingeführt werden.
  • Reichen Sie Fleisch mit Gemüse zusammen.
  • Wurstwaren sollten nicht verfüttert werden.
  • Panierten Fisch vermeiden.


Einer Studie des französischen Verbands für Kinderernährung zufolge essen mehr als 50 % der Kinder im Alter von 13 bis 18 Monaten das Selbe wie Erwachsene. Pommes frites, Softdrinks, Mayonnaise und Ketchup werden viel zu früh - zum Teil schon mit 10 Monaten - angeboten. Diese Lebensmittel gehören aber keinesfalls auf den Speiseplan von Kindern.

Getränke

  • Bevorzugtes Getränk sollte ein schwach mineralisiertes Mineralwasser mit einem niedrigen Nitratgehalt sein.
  • Fruchtsäfte sind nicht notwendig.
  • Das Baby benötigt pro Tag 100 bis 150 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht.
  • Bei Durchfall, Fieber und Erbrechen sollte die Trinkmenge erhöht werden. Kinder können sehr schnell dehydrieren, deshalb sollten Sie bei solchen Erkrankungen mit dem Kind zum Arzt gehen!

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