Flaschennahrung

Juli 2017

Flaschennahrung

Mütter, die sich dafür entscheiden, das Baby mit der Flasche zu füttern, sollten sich nicht schuldig fühlen, wenn sie das Kind nicht stillen können oder möchten.

Die Inhaltstoffe von Flaschennahrung entsprechen den ernährungsphysiologischen Bedürfnissen des Kindes und ähneln der Muttermilch. Flaschennahrung enthält Vitamine, Eisen und Kalzium.

Suchen sie sich einen ruhigen und gemütlichen Ort, um das Baby zu füttern.

Welche Milchnahrung ist für Babys geeignet?

  • Anfangsnahrung mit der Vorsilbe "pre" oder der Ziffer 1 ist für Säuglinge in den ersten Lebensmonaten bestimmt. Die Zusammensetzung ist der Muttermilch sehr ähnlich.
  • Folgenahrung trägt die Ziffern 2 oder 3.
  • Folgenahrung ist für Babys zwischen dem 6. Lebensmonat und dem ersten Lebensjahr geeignet. Sie ist mit Linolsäure, Eisen, Kalzium und Vitaminen angereichert.
  • Folgenahrung sollte nicht vor dem vierten Lebensmonat verabreicht werden.
  • Babys sollten so lange mit Folgenahrung gefüttert werden, bis Sie feste Nahrung zu sich nehmen können.
  • Für Babys mit Verdauungsproblemen oder Allergien gibt es spezielle Milchnahrung. Lassen Sie sich bei Fragen von Ihrem Arzt beraten.
  • Vitamin K: Säuglingsnahrungen enthalten in der Regel ausreichend Vitamin K.
  • Vitamin D sollte nur vom Arzt verschrieben werden.

Wie bereitet man das Fläschchen vor?

  • Waschen Sie Ihre Hände, bevor Sie die Flasche zubereiten.
  • Es ist ratsam, zur Zubereitung Mineralwasser zu verwenden. Das Mineralswasser sollte aufgekocht werden.
  • Das Mineralwasser sollte die Aufschrift "Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet" tragen.
  • Gießen Sie die empfohlene Wassermenge in das Fläschchen.
  • Geben Sie die angegebene Menge an Milchpulver in die Flasche. Verwenden Sie dazu den Portionierer aus der Verpackung.
  • Um sicher zustellen, dass die Flaschentemperatur 35 bis 37 Grad beträgt, sollten Sie ein paar Tropfen Milch auf dem Handrücken verteilen.
  • Fügen Sie keinen Zucker hinzu.
  • Eine Flasche sollte erst kurz vor dem Verzehr zubereitet werden.
  • Falls das Baby nicht alles getrunken hat, sollten die Reste entsorgt werden.
  • Nach den Mahlzeiten sollten Sie die Flasche gut säubern. Sie sollten dazu Sauger und Kappen entfernen und gründlich reinigen. Achten Sie darauf, dass sich keine Milchrückstände mehr in der Flasche befinden, sonst können sich dort Bakterien ansammeln.
  • Das Fläschchen sollte anschließend sterilisiert werden.

Die Flaschensterilisation

Sie sollten das Babyfläschchen mindestens bis zum 4. Lebensmonat des Säuglings vor jeder Fütterung sterilisieren.
  • Heißsterilisation: Die Flaschen werden in einem Sterilisator erhitzt und können nach 15 bis 20 Minuten mit einer Zange entfernt werden. Babysauger können je nach Herstellerangaben bis zu achtmal sterilisiert werden.


Eine altbewährte Methode: tauchen Sie die Flaschensauger und Flaschen für 15 Minuten in einen Topf mit kochendem Wasser.
  • Kaltsterilisation: Geben Sie Sauger und Flaschen in eine Schüssel mit Wasser, fügen Sie eine Desinfektionstablette hinzu und warten Sie ca. 30 Minuten. Befolgen sie bei dem Vorgang die Angaben des Herstellers genau.

Vergessen Sie nicht

  • Die Flasche gut zu schließen und gut zu schütteln, damit sich das Milchpulver vollständig lösen kann.
  • Schrauben Sie den Sauger gut fest.
  • Verwenden Sie für Säuglinge in den ersten 4 - 6 Wochen nur Sauger für Neugeborene. Die Sauger haben eine kleine Öffnung, damit das Baby kleine Mengen Milch trinkt.
  • Sauger mit etwas größeren Öffnungen sind für 6-8 Wochen alte Säuglinge bestimmt.
  • Sauger mit größeren Öffnungen sind für Kinder über 6 Monate empfohlen.
  • Auch die Sauger sollten gut sterilisiert werden.
  • Verwenden Sie für die Nahrungszubereitung keine Mikrowelle, da sonst die Gefahr für Verbrennungen besteht.
  • Sie sollten Flaschen niemals im Voraus zubereiten.


Achtung: Nicht alle Babys trinken die gleiche Menge an Milch. Zwingen Sie Kinder nicht, eine vorgeschriebene Menge an Milch zu trinken.

Wie oft soll man ein Baby füttern?

Die Nahrungsmenge variiert je nach Größe, Gewicht und Appetit des Babys.
Eine Flasche wird dann verabreicht, wenn das Baby tagsüber oder nachts hungrig ist.
  • Die Fütterungszeiten sind nicht immer regelmäßig.
  • Wenn das Baby seinen Kopf dreht, während es eine Flasche trinkt, bedeutet dies wahrscheinlich, dass die Nahrungsmenge dem Baby zu viel ist.
  • Machen Sie sich keine Sorgen, wenn das Baby nicht alles austrinkt.
  • In den ersten paar Wochen muss das Kind alle 3 bis 4 Stunden gefüttert werden.
  • Ihr Kinderarzt wird Sie über die Menge und Anzahl der Mahlzeiten informieren.

Beispiel für die Anzahl und Menge der Mahlzeiten

  • 6-7 Flaschen a 90 ml pro Flasche für die ersten 4 Wochen
  • 6 Flaschen für das Alter zwischen 1 bis 2 Monaten.
  • 5 Flaschen für das Alter zwischen 2 bis 4 Monaten.
  • 3 Flaschen für das alter zwischen 5 bis 6 Monaten.
  • 2 Flaschen von für das Alter zwischen 7 Monaten und 1 Jahr.


Wenn ein Baby weint und die Flasche noch nicht leer getrunken hat, sollten Sie überprüfen, ob der Sauger verstopft ist

Wähle Sie eine gemütliche Position zum Füttern aus

Der Körperkontakt während der Flaschenfütterung vermittelt dem Baby Zuneigung und Zärtlichkeit. Wählen Sie einen ruhigen, gemütlichen Ort, um das Baby zu füttern. Damit Ihr Baby nicht zu viel Luft schluckt, sollten Sie die Flasche schräg in der Hand halten. Der Sauger sollte immer mit Nahrung gefüllt sein. So können Sie Luftkoliken beim Baby vermeiden.

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Letztes Update am 13. September 2016 03:12 von SilkeCCM.
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