Depression - Warum sind Frauen häufiger betroffen?

Mai 2017


Zahlen und Fakten über Depressionen

  • Die Depression ist die häufigste psychsiche Krankheit.
  • Frauen sind von der Erkrankung häufiger betroffen als Männer.
  • 10%-15% der Bevölkerung erleben während ihres Lebens eine Depression.
  • Die Inzidenz (Neuerkrankungen pro Jahr) beträgt 1% bei Männern und 3% bei Frauen.
  • Die Prävalenz (Anzahl der Erkrankungsfälle in der Bevölkerung) liegt bei 2%-3% bei Männern und 5% -10% bei Frauen.

Wie erklärt es sich, dass Frauen häufiger von Depressionen betroffen sind?

Hormonelle Faktoren

  • Viele Frauen werden depressiv, wenn sie in die Wechseljahre kommen oder wenn ihre Periode ansteht.
  • Ebenso sind postpartale Wochenbettdepressionen und Depressionen in der Schwangerschaft häufig.
  • Deshalb gehen einige Forscher davon aus, dass Depressionen durch eine Hormonumstellung getriggert werden können.

Kognitive Faktoren

  • Frauen sind anfälliger für Stress und/oder traumatische Ereignisse als Männer.
  • Männer widmen Beziehungsproblemen durchschnittlich weniger Aufmerksamkeit als Frauen.
  • Männer verarbeiten soziale Problem oft mit Aggressionen, Frauen eher durch Depressionen.


====Neurobiologische Unterschiede===

Studien weisen darauf hin, dass Männer und Frauen einen unterschiedlich hohen Serotoninspiegel haben. Ein serotonerges Defizit begünstigt Depressionen.

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Letztes Update am 6. Oktober 2011 09:51 von Dr. Blattmann.
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