Zystitis in den Wechseljahren

Januar 2017


Zystitis in den Wechseljahren

  • In den Wechseljahren stagniert die Monatsblutung.
  • Der Begriff Menopause bezeichnet einen Zeitraum von 12 aufeinanderfolgenden Monaten ohne Regelblutung.

Die Zystitis


Eine Blasenentzündung wird in der Fachsprache "Zystitis" genannt. Jede zweite Frau leidet mindestens einmal im Leben unter einer Blasenentzündung. Bei vielen Frauen tritt die Blasenetzündung mehrmals auf.
  • Fast 2 Millionen Frauen haben Episoden von wiederkehrenden Blasenentzündungen.
  • Vor allem Kinder und sexuell aktive Frauen sind von der Erkrankung betroffen.
  • Symptome sind Schmerzen beim Wasserlassen, häufiges Wasserlassen; Bauchschmerzen, Fieber.
  • Durch den Rückgang der Östrogenproduktion kann es zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen der Blase kommen.

Die Ursache: Bakterien


Am häufigsten verursachen Escherichia Coli-Bakterien eine Blasenetzündung. Escherichia Coli-Bakterien kommen im Intestinal- Trakt vor und werden durch unzureichende Hygiene in die Harnröhre verschleppt, wo sie zu einer Blasenentzündung führen. Begünstigt wird dies durch die Nähe der Harnröhre zu Anus und Vagina. Da die Harnröhre bei Frauen wesentlich kürzer ist als bei Männern können die Bakterien leicht in die Blase aufsteigen.

Symptome

  • Die Symptome treten oft plötzlich auf.
  • Es besteht ein verstärkter Harndrang.
  • Zum Teil kommen aber nur ein paar topfen beim Toilettengang. Die wird in der Fachsprache als Pollakisurie bezeichnet.
  • Es treten Schmerzen oberhalb des Schambeins auf.
  • Beim Wasserlassen treten Schmerzen auf.
  • Wenn Blut im Urin sichtbar ist, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.
  • Wenn Fieber hinzukommt, sollten Sie sofort einen Arzt aufsuchen.

Diagnose


Die Diagnose wird in der Regel durch eine Urinuntersuchung gestellt. Bei einer Blasenentzündung sind Bakterien im Urin nachweisbar. Eine Urinkultur wird in der Regel nur angelegt, wenn die Patientin unter Komplikationen leidet.
Wenn Sie unter häufig wiederkehrenden Blasenentzündungen leiden, sollten sie einen Urologen konsultieren.

Behandlung

Harninkontinenz


In der Menopause können Inkontinenzbeschwerden auftreten, da der Östrogenmangel den Muskeltonus erschlaffen lässt. Viele frauen klagen darüber, dass beim Husten, beim Gehen oder Lachen Urin abgeht. Sie sollten in diesem Falle unbedingt eine Urologen zur genauen diagnostik und terapie aufsuchen.

Behandlungen bei Harninkontinenz


die Behandlungmöglichkeiten reichen von Physiotherapie über medikamentöse Behandlungsansätze bis zu chirurgischen Eingriffen.

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