Schluss mit Verstopfung

Dezember 2016


Was tun bei Verstopfung?


Verstopfungen sind häufig nicht krankheitsbedingt, sondern treten meist aufgrund von schlechten Ernährungsgewohnheiten und mangelnder körperlicher Bewegung auf.
Trotzdem sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn Sie häufig unter Verstopfung leiden, damit eine Erkrankung als Grund ausgeschlossen werden kann.

Mehr ballaststoffreiche Nahrungsmittel zu sich nehmen


Wenn sie unter Verstopfung leiden, sollten Sie Nahrungsmittel essen, die reich an Ballaststoffen sind.

Trockenfrüchte


Pflaumen, Aprikosen, Feigen

Nüsse


Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln

Hülsenfrüchte


Linsen, weiße Bohnen, Spalterbsen, Kichererbsen, Ackerbohnen,...

Gemüse


Rüben, Spinat, Erbsen, Sellerie, Fenchel, Chicorée.

Getreide


Weizen- und Haferkleie sind sehr ballaststoffreich.

Frische Früchte

  • Pflaumen, Kiwi, Passionsfrucht, Himbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Trauben, Guaven, frische Nüsse, Erdnüsse und Orangen sind empfehlenswert.
  • Bananen hingegen sollten nicht im Übermaß konsumiert werden.
  • Sie können zum Beispiel Früchte unter einen Joghurt mischen.
  • Nehmen Sie beim Frühstück ein Glas frischen Orangensaft zu sich.

Ausreichend Trinken

  • Nehmen Sie täglich etwa 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit zu sich: dazu zählt natürlich Wasser, aber auch Fruchtsäfte, Suppen und Tees.
  • Auch ein ausreichender Obst- und Gemüsekonsum trägt zur täglichen Flüssigkeitszufuhr bei.
  • Trinken Sie zwischen den Mahlzeiten etwa 6 bis 8 Gläser Wasser.

Essen Sie langsam und abwechslungsreich


Essen Sie in Ruhe, ohne Stress, und gestalten Sie Ihre Ernährung abwechslungsreich.

Den Stuhlgang nicht aufschieben


Sobald das Bedürfnis auftritt, sollte der Stuhlgang durchgeführt werden -
Wartet man zu lang ab, kann diese Ausscheidung schwieriger werden.

Lassen Sie sich Zeit, wenn sie aufs WC gehen


Zeitmangel und Stress sind Faktoren, die Verstopfung fördern können.

Geregelte Essenszeiten


Durch regelmäßige Essenszeiten lassen sich Verstopfungen verringern.

Stuhlgang zu regelmäßigen Zeiten


Durch regelmäßige Zeiten für den Stuhlgang - etwa am Morgen - lässt sich der Verdauungstrakt "trainieren"

Meiden Sie blähende Nahrungsmittel

  • Regelmäßiger Konsum von kohlensäurehaltigen Getränken kann Verstopfungssymptome verstärken.
  • Kohl und Artischocken sind nicht empfehlenswert

Medikamente, die zu Verstopfung führen können


Bestimmte Medikamente können das Auftreten von Verstopfungen fördern:
  • Schmerzstillende Mittel;
  • Säurehemmer;
  • Antidepressiva;
  • Neuroleptika;
  • Übermäßiger Gebrauch von Abführmitteln
  • Anticholinergika;
  • Antikonvulsiva
  • Diuretika;
  • Spasmolytika;
  • Eisen- und Kalziumnahrungsergänzungsmittel;
  • Opiate;
  • Antiparkinson-Mittel;
  • etc.

Verstopfung und Stress

  • Auch Stress kann ein Risikofaktor für Verstopfung sein.
  • Lernen Sie, sich zu Entspannen und zu Relaxen - dadurch können sie Verstopfungen ebenfalls verhindern.

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Letztes Update am 27. Februar 2011 13:20 von Dr. Blattmann.
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