So bewahren Sie die Leidenschaft in Ihrer Beziehung

Mai 2017
Schmetterlinge im Bauch und heftige Leidenschaft stehen meist am Anfang einer einer Beziehung. Doch mit der Zeit und mit mehr Vertrautheit nehmen die überschwänglichen Gefühle ab, die Leidenschaft geht. Hier geben wir Ihnen einige Tipps, wie man sie bewahren oder neu entfachen kann.


Die Bedeutung von Leidenschaft in einer Beziehung

Die Mehrheit der Sexualtherapeuten versichert, dass ein Paar nur dann dauerhaft glücklich und erfüllt sein kann, wenn es immer wieder neu lernt, sich zu lieben. Dazu gehört es auch, den Partner zu verführen, Neues auszuprobieren, sich gegenseitig zu überraschen, zu reisen, zu spielen, zu improvisieren, sich auszutauschen, zu teilen, Großzügigkeit und Kreativität zu erlernen, geheimnisvoll und mysteriös zu sein. All das sind Elemente, die einem Paar dabei helfen können, lange eine erfüllte Partnerschaft zu erleben.

So bewahren Paare Lust auf Sex

In einer langjähigen Partnerschaft wünschen sich beide oft mehr Leidenschaft im Bett. Abgesehen davon, dass man sich für eine glückliche Beziehung auch im Alltag verstehen muss und Leidenschaft nicht nur als Kitt und "kleinster gemeinsamer Nenner" dienen sollte, darf der Faktor Sex nicht vernachlässigt werden.

Vertrauen und Gemeinsamkeit stärken

Es ist wichtig, dass das Paar miteinander redet und gegenseitiges Verständnis zeigt. Hören Sie nicht auf, auch im Alltag Zärtlichkeiten auszutauschen. Beide Partner sollten versuchen, sich gegenseitig bei Alltagstätigkeiten behilflich zu sein (Einkäufe, Haushalt, Kinder). Gehen Sie auch wenn Sie Kinder haben gelegentlich als Paar aus. Gehen Sie zum Beispiel tanzen oder ins Kino. Zögern Sie nicht, Ihren ganzen Charme spielen zu lassen und sich gegenseitig zu überraschen.

Auf den Körper achtgeben

Lassen Sie sich nicht gehen. Achten Sie auf den eigenen Körper, indem Sie Sport treiben, mit dem Rauchen aufhören, sich gut ernähren und gut schlafen. Gönnen oder geben Sie sich gegenseitig regelmäßige Massagen. Sie können auch gemeinsam baden. Vor allem mit visuellen Reizen lässt sich die Leidenschaft beim Mann wecken: Frauen sollten sich deshalb ruhig mal hübsch und sexy für ihren Partner anziehen, schminken und aufregende Unterwäsche tragen.

Zeit für Sexualität nehmen

Beide Partner sollten sich Zeit nehmen, um ihre Sexualität voll auszuleben. Andere Aktivitäten, die auf Kosten der Sexualität gehen, müssen dafür reduziert werden. Lernen Sie, sich von der Außenwelt abzuschotten, wenn sie mit dem Partner beschäftigt sind. Schalten Sie Mobiltelefon, Fernsehen und Internet ab.

Das Liebesspiel interessant machen

Schicken Sie sich gegenseitig erotische E-Mails oder SMS. Malen Sie sich ungewöhnliche Szenarien und Orte aus. Reden Sie über Ihre Vorstellungen und die eigenen Lieblingspositionen. Tauschen Sie beim Sex auch ausgiebig Streicheleinheiten aus und sagen Sie dem Partner, wo und wie sie es gerne haben. Reden Sie verführerisch miteinander. Wenn Sie beide Lust haben, etwas Neues zu probieren, verwenden Sie Sexspielzeug, denken Sie sich neue Positionen aus oder spielen Sie Rollenspiele.

Auch mal ohne den Partner sein

In einer Partnerschaft ohne Leidenschaft, in der man nur noch nebeneinander her lebt, ist es manchmal sinnvoll, sich mal eine Zeit lang nicht zu sehen, damit jeder seinen Freiraum hat. Erlauben Sie es sich, mit Freunden oder alleine auszugehen und sogar ein- bis zweimal im Jahr einige Tage alleine oder mit Freunden wegzufahren - dem Partner natürlich auch. Für viele Paare hat es sich auch bewährt, nicht unter demselben Dach zu wohnen. Für diese Lösung sind allerdings finanzielle Mittel nötig und sie ist mit Kindern schwer durchführbar.

Keine Vorwürfe machen

Wenn Sie meinen, die Leidenschaft in der Beziehung sei erloschen, machen Sie sich gegeneitig keine Vorwürfe. Denken Sie daran, dass die Qualität der sexuellen Kontakte nicht von ihrer Anzahl abhängt. Manche Paare haben nur ein- oder zweimal im Monat Sex, der aber so intensiv ist, dass sie mit diesem Rhythmus zufrieden sind.


Es gibt keinen "normalen" sexuellen Rhythmus. Manche Personen wünschen sich häufigen oder sehr häufigen Sex, andere haben seltener Lust auf Sex. Allerdings können die Wünsche beider Partner auseinandertendieren und so zu Frustrationen und Beziehungsproblemen führen.

Streicheln, Berührungen, Küsse: Auch diese Liebesgesten gehören zur Sexualität. Werten Sie sie nicht ab, weil sie "es" nicht mehr so oft tun. Machen Sie sich auch bewusst, dass in den Medien ständig über sexuelles Vergnügen und sexuelle Leistungen berichtet wird, die nicht immer realistisch sind. Fühlen Sie sich daher nicht schlecht, weil Sie angeblich weniger Sex als der Durchschnitt haben.

Foto: © lenetstan - Shutterstock.com

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Letztes Update am 4. März 2017 08:11 von SilkeCCM.
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