Kehlkopfentzündung

Januar 2017


Die Kehlkopfentzündung

  • Die Kehlkopfentzündung ist ein Infekt am Kehlkopf, der durch Bakterien, Viren oder Allergene ausgelöst wird.
  • Durch die Kehlkopfentzündung und durch die daraus entstehenden Ödeme leiden Patienten unter Atemnot.
  • Es kann zu Erstickungsanfällen kommen.
  • Kehlkopfentzündungen betreffen vor allem Kinder im Alter von 1-6 Jahren.

Symptome der Kehlkopfentzündung

  • starker Husten
  • Hustenanfälle mit Atemnot und Sauerstoffmangel (blaue Lippen)
  • Atemschwierigkeiten
  • plötzlicher Husten und Atemnot, obwohl sich das Kind gerade noch gut gefühlt hat.
  • Die Anfälle kommen vor allem Nachts vor.

Akute Kehlkopfentzündung mit Stimmbandentzündung

  • akute Kehlkopfentzündungen mit Stimmbandentzündungen kommen am häufigsten bei Kindern vor.
  • Jungen sind häufiger als Mädchen betroffen.
  • Meist ist ein viraler Infekt der Auslöser.
  • Am häufigsten ist die Krankheit im Winter.
  • Oft tritt sie zusammen mit einer Erkältung auf.
  • Dazu tritt leichtes Fieber mit ca. 38 bis 39° Grad auf.
  • Die Atembeschwerden gehen häufig mit einer rauhen Stimme einher.

Sie sollten auf jeden Fall mit dem Kind einen Arzt aufsuchen. Wenn das Kind unter Atemnot leidet, sollten Sie den Notarzt anrufen.

Fieber senken

  • Entkleiden Sie das Kind.
  • Legen Sie ihm ein kaltes Handtuch auf die Stirn.
  • Überprüfen Sie die Zimmertemperatur, sie sollte nicht über 19 oder 20°C liegen.
  • Geben Sie ihm alle 10 Minuten Wasser.
  • Geben Sie dem Kind je nach Anweisung des Arztes fiebersenkende Mittel.
  • Bei Erbrechen sollten Sie ein Zäpfchen geben, dies wirkt schneller.
  • Geben Sie keine Medikamente ohne ärztliche Anweisung.
  • Fragen Sie ihren Arzt, wenn das Fieber nicht sinkt oder steigt und noch weitere Symptome wie Durchfall, Magenschmerzen, Erbrechen etc. auftauchen:

Schwere Kehlkopfentzündung


Bei Atemschwierigkeiten sollten Sie unbedingt den Notarzt rufen!

Anzeichen für eine schwere Kehlkopfentzündung

  • Die Atmung wird immer schwieriger
  • Das Kind weint nicht mehr
  • Sein Brustkorb bebt bei jedem Atemzug
  • das Kind schwitzt und es ist blass
  • Die Lippen sind bläulich

Verhalten bis der Arzt eintrifft

  • Bleiben sie ruhig und entspannt. Panik und Angst verstärken nur das Risiko eines Erstickungsanfalls.
  • Sprechen Sie leise.
  • Das Kind soll sich setzen und sich auf keinen Fall hinlegen.
  • Kortison geben, wenn der Arzt dies bereits verschrieben hat.
  • Erhöhen Sie die Luftfeuchtigkeit.
  • Wasserdampf verringert die Atemnot.

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Letztes Update am 12. April 2011 09:29 von Dr. Blattmann.
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