Erdnussallergie

Mai 2017


Die Erdnussallergie


Die Erdnussallergie ist die häufigste Allergie bei Kindern über drei Jahren.

Die Erdnuss gehört zur Familie der Hülsenfrüchte

  • die Erdnuss gehört wie Erbsen, Soja, Bohnen, Kichererbsen etc. zu den Hülsenfrüchten. Kinder, die unter einer Erdnussallergie leiden haben oft eine Kreuzallergie zu anderen Hülsenfrüchten.

Erdnüsse sind in vielen Lebensmitteln enthalten

  • Erdnüsse sind in immer mehr Lebensmitteln enthalten.
  • Erdnüsse dienen als Geschmacksträger und vergrößern das Volumen und die Konsistenz vieler Lebensmittel.

Immer mehr Allergiker

  • Die Anzahl der von Erdnussallergie betroffenen Kinder steigt stetig an.
  • Die Anzahl der betroffenen Kinder hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt.

Verschwindet die Allergie in der Pubertät?


Die Erdnussallergie bleibt meistens bis zum Erwachsenenalter bestehen. Bei 10% bis 15% der Kinder verschwindet die Erdnussallergie in der Pubertät.

Anzeichen für eine Erdnussallergie

  • Anzeichen für eine Erdnussallergie sind Schnupfen, Nesselsucht, Ekzeme, Asthma, Übergeben, Magenschmerzen etc.
  • Die Symptome können entweder einzeln oder gemeinsam auftreten.
  • Erdnussallergien können chronische Beschwerden hervorrufen.
  • Erdnussallergien können zu einem anaphylaktischen Schock führen.

Tragen Sie einen Allergieausweis bei sich


Ein Kind mit Erdnussallergie sollte einen Allergiepass bei sich tragen, in dem die Allergie verzeichnet ist.

Notfallmedikamente dabei haben


Auch Kinder sollten Notfallmedikamente wie Kortikoide ständig mit sich führen und sich mit der Anwendung auskennen, um diese im Notfall einnehmen zu können.

Die Diagnose einer Erdnussallergie

  • Die Diagnose wird von einem Arzt oder Allergologen gestellt.
  • Die Diagnose wird durch einen Allergietest gestellt.
  • Die Anzahl der Antikörper im Blut korreliert mit der Schwere der Allergie.

Für weitere Informationen

Lebensmittel, die Spuren von Erdnüssen enthalten


Folgende Lebensmittel sollten Sie meiden:
  • Erdnüsse
  • Erdnussöl
  • Erdnussbutter
  • Margarine
  • Salami, Leberwurst, Würstchen.
  • gemischte Salate
  • Dessert - Crème, Käse mit Nüssen, Joghurt mit Müsli, Milchprodukte mit Cerealien
  • Süßigkeiten und Lebensmittel, in denen " pflanzliches Öl" oder " Fette" enthalten ist, wie bei Chips beispielsweise.
  • Vollkornbrot
  • Frühstücksflocken, Plundergebäck, Kekse, Kuchen, Salzgebäck
  • Müsliriegel
  • Konditorenwaren, gefüllte Schokoladen, Pralinen, Eiscremes, Nougat, Blätterteig, Müsliriegel, Schokoriegel...
  • Nüsse und Rosinen und Kartoffeln, da diese Kreuzallergien hervorrufen können
  • Suppen
  • trockene Kekse
  • Cracker
  • Hamburger
  • Fertiggerichte
  • Deko für Eis mit Haselnusspulver
  • Mandeln und Marzipan, manche Aromen

Erdnüsse in anderen Produkten

  • Vermeiden Sie Präparate, die "pflanzliches Öl" (ohne genauere Bezeichnung ob es sich um Erdnussöl, Olivenöl oder Sonnenblumenöl handelt) enthalten.
  • Zahlreiche Kosmetika, darunter Shampoos und auch Medikamente, enthalten Spuren von Erdnüssen.
  • Fischfutter und Vogelfutter enthalten ebenfalls oft Erdnüsse.
  • Fragen Sie im Restaurant, ob Speisen, Saucen oder Öl Erdnüsse enthalten.
  • Fragen Sie Ihren Bäcker, ob er Erdnussmehl verwendet.

Kreuzallergien mit anderen Hülsenfrüchten


Kreuzallergien treten häufig auf bei:
  • Erbsen
  • Linsen
  • Soja
  • Bohnen
  • Lupinen

Die Behandlung: Verzicht auf Erdnüsse


Die Behandlung der Erdnussallergie besteht vor allem darin, Erdnüsse in allen Variationen zu vermeiden. Sie sollten den Allergietest regelmäßig wiederholen.

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Letztes Update am 28. Juni 2011 19:07 von Dr. Blattmann.
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