Allergische Rhinitis

Januar 2017


Die allergische Rhinitis


Eine allergische Rhinitis ist eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die durch Allergene wie zum Beispiel Pollen oder Tierhaare verursacht wird.

Symptome der allergischen Rhinitis

  • Jucken der Nase, ständiges Niesen
  • Schnupfen
  • klarer Nasenausfluss
  • das Gefühl der "verstopften Nase", das bis zum Verlust des Geruchssinnes führen kann.
  • Häufig tritt begleitender Juckreiz an Gaumen, Ohren oder Augen auf.
  • Außerdem kann eine Allergie zu Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit und Schlafstörungen führen.


Hinzu kommt, dass Nichtbetroffene die Beschwerden von Allergikern nicht immer Ernst nehmen und die Einschränkungen, die Allergikern durch ihre Erkrankung entstehen, nicht immer anerkennen.

Reizstoffe


Unspezifische Reizstoffe können die nasalen Beschwerden verschlimmern. So reagieren Betroffene zum Beispiel empfindlicher auf Farbstoffe, Lösungsmittel oder Tabak. In einigen Fällen kann eine allergische Rhinitis in eine Nasopharyngitis - eine Entzündung des gesamten Nasen-Rachenraums - übergehen. Dieser Verlauf ist vor allem bei Kindern häufig zu beobachten. Eine Nasopharyngitis sollte antibiotisch behandelt werden.

Allergische Rhinitis und allergisches Asthma


Die allergische Rhinitis und das allergische Asthma sind eng miteinander verknüpft. Da die Zellwände von Nase und Bronchien ähnlich aufgebaut sind, reagieren sie auf Allergene auf die selbe Weise.
  • Jeder dritte Patient mit einer allergischen Rhinitis entwickelt in der Folge auch ein allergisches Asthma.
  • Die meisten Patienten leiden zunächst einige Jahre unter einer allergischen Rhinitis, bis die asthmatischen Beschwerden hinzukommen.
  • Um dies möglichst zu verhindern, sollte eine allergische Rhinitis frühzeitig behandelt werden.
  • Patienten, die zunächst nur unter allergischem Asthma leiden, entwickeln häufig schon zeitgleich eine allergische Rhinitis.

Die chronische allergische Rhinitis

  • Die häufigsten Auslöser für eine chronische allergische Rhinitis sind Milben und Tierhaare.
  • Die Symptome treten deshalb meist in feuchter oder staubiger Umgebung oder beim Kontakt mit Tieren auf.
  • Ständiges Niesen und Schnupfen sind die Folge.
  • Manchmal dauert es sehr lange, bis die Diagnose "allergische Rhinitis" gestellt werden kann.
  • Hundertprozentige Klarheit über das auslösende Allergen bringt lediglich ein Allergietest.

Saisonale Rhinitis - Heuschnupfen


Patienten, die unter saisonaler Rhinitis - auch Heuschnupfen genannt - leiden, sind jedes Jahr im gleichen Zeitraum über wenige Wochen diesen allergischen Beschwerden unterworfen. In 80 % der Fälle werden die Beschwerden durch Pollen verursacht, in seltenen Fällen kommen auch Schimmelpilze als Auslöser in Frage.

Die WHO Klassifikation der allergischen Rhinitis


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat eine neue Einteilung der allergischen Rhinitis vorgeschlagen, die zwischen der unterbrochenen (intermittierenden) und bleibenden (persistierenden) allergischen Rhinitis unterscheidet. Als persistierend gilt eine Dauer von mindestens vier Wochen mit Symptomen an mindestens vier Tagen pro Woche.

Weitere Informationen unter www.heuschnupfen.org

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Letztes Update am 10. August 2013 23:13 von Dr. Blattmann.
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