Krebs - Zahlen und Fakten

Februar 2017



Krebs - Zahlen und Fakten


Selbst wenn die Diagnose "Krebs" heute keinesfalls mehr ein Todesurteil bedeutet, erweckt die Diagnose bei den meisten Betroffenen große Sorge und existentielle Ängste, da man heute Krebs zu 50 % heilen kann, gibt es sogar einige Krebsarten, von denen man vollkommen geheilt wird, wie zum Beispiel Hodenkrebs.
  • Die American Cancer Society hat im Jahr 2007 mehr als 12 Millionen neue Krebsfälle registriert.
  • Krebs hat eine höhere globale Sterblichkeitsrate als AIDS, Tuberkulose oder Malaria.
  • In Deutschland sind Herz-Kreislauferkrankungen die führende Todesursache, Zweithäufigste Todesursache sind Krebserkrankungen.
  • Im Alter zwischen 35 und 64 Jahren ist Krebs die häufigste tödliche Krankheit.
  • Bei Männern waren im Jahr 2007 29% der Todesfälle auf eine Kreberkrankung zurückzuführen, bei Frauen waren es 22,6%.


Statistiken einzelner Krebsentitäten / Neuerkankungen 2006 / Männer / Nach Häufigkeit:
1. Prostatakrebs: 60.120
2. Darmkrebs 36.300
3. Lungenkrebs:32.500
4. Harnblasenkrebs:19.360
5. Magenkrebs: 10.620
6. Nierenkrebs: 10.620
7. Mundhöhlen-/ Rachenkrebs: 10.050

Statistiken einzelner Krebsentitäten / Neuerkankungen 2006 / Frauen / Nach Häufigkeit:
1. Brustkrebs: 57.970
2. Darmkrebs: 32.440
3. Lungenkrebs: 14.600
4. Gebärmutterkrebs: 11.140
5. Ovarial-/ Adnexkrebs: 9.670
6. Magenkrebs: 7.230

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Deutschen Krebsgesellschaft

Steigerung der Überlebenschancen


Obwohl Krebserkrankungen immer häufiger werden, hat sich die Überlebenswahrscheinlichkeit in den letzten Jahren generell verbessert.
  • Brustkrebs: Dank der Früherkennung und Präventionsuntersuchungen sank die Sterblichkeitsrate bei Brustkrebs zwischen 1990 und 2000 um 24%.
  • Lungenkrebs: Es treten immer weniger Todesfälle bei Männern auf, die Anzahl der Neuerkrankungen bei Frauen steigt jedoch an.
  • Die Sterblichkeitsrate bei Darmkrebs sinkt.
  • Krebs des Gebärmutterhalses: Durch Abstriche ist eine Früherkennung des Gebärmutterhalskrebses möglich. Dadurch konnte eine Verringerung der Sterblichkeitsrate erreicht werden.
  • Die Anzahl der Prostatakrebserkrankungen steigt an, da die Menschen immer älter werden. Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung beim Mann und für 10% der männlichen Krebstoten verantwortlich. Trotzdem sinkt die Sterblichkeit durch die Früherkennungsmaßnahmen und PSA-Wertbestimmungen kontinuierlich.

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